Pfarrei

Begegnungsstätte mit Kreuzweg am Anna Schäffer Haus

 

Einladung an Künstler zur Beteiligung am Auswahlverfahren

 

Die Katholische Kirchenstiftung St. Nikolaus, Mindelstetten hat beschlossen, eine Begegnungsstätte mit Kreuzweg im Garten des Anwesens der Heiligen Anna-Schäffer zu errichten. Das Projekt wird sowohl von der Kirchenstiftung St. Nikolaus, Mindelstetten, als auch durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für den ländlichen Raum (ELER) finanziell gefördert.

 

Für die Gestaltung des Kreuzweges mit sieben Stationen und einer Auferstehungsstation soll ein Künstler beauftragt werden, der im Rahmen eines Auswahlverfahrens (Künstlerwettbewerb) ermittelt werden soll. 

 

Hiermit sind Künstler/innen und Arbeitsgemeinschaften von Künstlern ganz herzlich eingeladen, sich an dem zweistufigen Auswahlverfahren „Begegnungsstätte mit Kreuzweg am Anna-Schäffer-Haus“ zu beteiligen. In der ersten Stufe des Wettbewerbs ist es erforderlich ein „Ideenkonzept“ bis Mittwoch, den 06. Dezember 2017 einzureichen.

 

Das Beurteilungsgremium, das aus Vertretern der Katholischen Kirche, der Politik, der Denkmalpflege und des Tourismus besteht, wird in der 2. Stufe aus den eingereichten Bewerbungsunterlagen fünf Künstler mit der Ausarbeitung des Konzeptes und der Erstellung eines Modells beauftragen. Diese sollen im Rahmen einer Ausstellung auch den Bürgern präsentiert werden. Die Jury wird anhand verschiedener Kriterien die künstlerische Umsetzung der Aufgabenstellung würdigen und nach eingehender Diskussion zu einer Entscheidung kommen, um vorrausichtlich im März 2018 einen Künstler oder eine Künstlergemeinschaft mit der Umsetzung des Kreuzweges und der Auferstehungsstation zu beauftragen. Im Falle der Teilnahme an der 2. Stufe erhält der Künstler eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 500 Euro incl. Mehrwertsteuer.

 

Den Ausschreibungstext mit Aufgabenstellung und Lageplan sowie Informationen zu Stationen im Leben der Hl. Anna Schäffer können Sie den untenstehenden PDF-Dateien entnehmen. Weitere Informationen zur Hl. Anna Schäffer finden sie auch unter dem Stichwort „Leben und Wirken“ auf dieser Homepage.

 

Wir freuen uns über Ihr aussagekräftiges Ideenkonzept.

 

 

Brachfläche am Anna Schäffer Haus
Die Brachfläche am Anna Schäffer Haus soll gestaltet werden

Liturgischer Gedenktag der heiligen Anna Schäffer gefeiert

 

Ihr Todestag war ihr Geburtstag für den Himmel

 

Wie bei den meisten Heiligen der katholischen Kirche, so ist auch bei der hl. Anna Schäffer ihr Todestag am 5. Oktober ihr liturgischer Gedenktag, der auch heuer wieder in ihrer Heimatpfarrei gefeiert wurde. Zum 92. Mal jährte sich ihr Todestag bzw. ihr Geburtstag für den Himmel, wie Ortspfarrer Johann Bauer bei der Begrüßung sagte.

 

Bevor ab 17:30 Uhr gemeinsam der Psalter gebetet wurde, bei dem vor jedem Gesätz ein Gedanke der hl. Anna vorgetragen wurde, versammelten sich die Pilger bereits ab dem späten Nachmittag zum stillen Gebet an ihrem Grab. Zur anschließenden Abendmesse konnte Pfarrer Bauer neben Domvikar Dr. Werner Schrüfer aus Regensburg und weiteren Mitbrüdern im priesterlichen Dienst, wieder zahlreiche Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßen.

 

Auch Domvikar Schrüfer, der als Hauptzelebrant und Prediger den Gottesdienst leitete, begrüßte die Verehrerinnen und Verehrer der Heiligen aus Mindelstetten. Mit der Feststellung eines schwerkranken Paters, den er vor seiner schweren Herzoperation im Krankenhaus besuchte, das Leben bestehe aus Annehmen und Loslassen, spannte er den Bogen vom Leben der heiligen Anna, die ihre Leiden annahm und eigene Pläne los lies, zum Leben eines jeden Menschen, da jeder immer wieder vor der Herausforderung des Annehmens und des Loslassen stehe.  Und in diesen Lebenssituationen kann die heilige Anna Vorbild und Fürbitterin sein.

 

Mit der neuen Messe zu Ehren der heiligen Anna Schäffer, die Domorganist Professor Franz Josef Stoiber zum 5. Jahrestag der Heiligsprechung komponierte, wurde der Gedenktag auch musikalisch wieder ein besonderes Erlebnis. Der Mindelstettener Kirchenchor, unter Leitung von Wolfgang Schauer und dem Komponisten an der Orgel, sang diese Messe zum ersten mal am Heimatort der Heiligen.

 

Nach der Eucharistiefeier und dem Schlusssegen zog der liturgische Dienst zum Grab der heiligen Anna, um dort für die Anliegen der Kirche, der Welt und der Gläubigen zu beten.

 

 

Gebet am Grab der heiligen Anna Schäffer
Gebet am Grab der heiligen Anna Schäffer

„Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn…“

 

Pfarrei Mindelstetten feiert Erntedank

 

In unserer Wohlstandgesellschaft ist es oft  nicht mehr üblich Danke zu sagen. Vieles - vor allem auch unsere Ernährung -  wird als selbstverständlich angesehen; man geht in den Supermarkt und kauft das, wo nach einem gerade der Sinn steht.

Und doch wächst kein Grashalm ohne dem schöpferischen Zutun unseres Gottes. Er lässt es regnen über Böse und Gute und lässt die Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte.

So sollte es wenigstens für die Christen selbstverständlich sein, Gott für die Gaben und Früchte der Natur zu danken.

Mit einleitenden Worten zum Erntedankfest begrüßte Pfarrer  Bauer die Gläubigen zum Pfarrgottesdienst und segnete die Erntegaben.

Vor dem Schlusssegen bedankte sich Pfarrer Bauer  bei den Mädchen und Burschen der katholischen Landjugend Mindelstetten recht herzlich für die liebevolle Gestaltung des Erntealtares und für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Erntealtar in der Pfarrkirche
Es gibt viele Gründe Gott zu danken. Die reiche Ernte ist einer.

Annatag wieder als Gebetstag gefeiert

 

Trotz Regen kamen zahlreiche Gläubige ans Grab der Heiligen

 

 

Wenn der ganze Regen, der am  Annatag gefallen ist, als Segen niederging, so war der diesjährige Gebetstag ein außerordentlicher Segenstag. Denn in der Geschichte des Anna Schäffer Gebetstages, der seit 1972 gefeiert wird, hat es noch keinen solchen Regentag gegeben.

 

Doch bereits zum Vormittagsgottesdienst um 9:00 Uhr, zu dem Ortspfarrer Johann Bauer, Monsigniore Dr. Johann Tauer aus Bad Gögging als Hauptzelebrant begrüßen konnte, waren trotz des Regenwetters die beiden Kirchen, aber auch zum Teil noch der Kirchvorplatz mit Pilgern aus Nah und Fern gefüllt. Pfarrer Tauer betrachtete  in seiner Predigt die Gemeinschaft aller Heiligen, zu der neben den Heiligen im Himmel, auch die armen Seelen im Fegefeuer, sowie auch alle Gläubigen in dieser Welt gehörten. So ist jeder getaufte Christ zur Heiligkeit berufen. Er zitierte aus mehreren Briefen Annas, aus denen hervorgeht,  dass Anna Schäffer auf ihrem Krankenlager von mehreren heiligen Personen, so z. B. von Theresia von Lisieux, Frankreich und Gemma Galganie aus Italien, „besucht“ worden ist und wie sehr Anna diese geschätzt hat.

 

Zur Messe im außerordentlichen Ritus um 12:00 Uhr, sowie zur Andacht der Anna Schäffer Bruderschaft mit Einzelreliquiensegnung um 14:30 Uhr,  konnte Domvikar Georg Schwager, der die Abteilung für Selig- und Heiligsprechungen in der Diözese Regensburg leitet, in der Anna Schäffer Kirche viele Gläubige begrüßen.

 

Da es am frühen Nachmittag immer noch regnete und auch die Wetterprognosen für die Abendstunden ergiebige Regenfälle voraussagten, wurde die Entscheidung getroffen, den Pontifikalgottesdienst um 19:00 Uhr in die Kirche zu verlegen. Dies verlangte den Ordnungskräften eine große organisatorische Leistung ab, da die beiden Kirchen bald überfüllt waren. Doch es zeigte sich, dass die meisten Pilger neben Regenkleidung und Schirmen auch ein gutes Durchhaltevermögen mitgebracht hatten. Und so feierten zahlreiche Besucher den Gottesdienst mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer bei strömenden Regen auf dem Kirchplatz mit.

 

Der Diözesanbischof ging in seiner Predigt auf die aktuellen statistischen Zahlen der Austritte aus den beiden großen Kirchen (evangelisch und katholisch) ein und zog den Schluss daraus, dass es nicht eine Reform des Priestertums oder der Katholischen Lehre  über Ehe und Familie braucht, sondern das jeder getaufte Christ seinen Glauben und seine Liebe  an Jesus Christus erneuern soll und dadurch  die Kirche neu reformiert wird.

 

Nach dem Priminzsegen von Neupriester Dr. Peter Stier und dem  bischöflichen Segen endete der Anna Schäffer Gebetstag 2017, der trotz des schlechten Wetters bestimmt wieder ein Segenstag war.

 

 

 

 

 

 

 

Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche
Der Pontifikalgottesdienst wurde wegen des Regenwetters in der Pfarrkirche gefeiert

God is good - Festival in Mindelstetten

 

Das Evangelium in Jugendsprache übersetzt

 

 

 

So recht gewusst, was sie erwartete, haben die Leute nicht, die zum Gig Festival nach Mindelstetten gekommen sind. Mönche aus New York, Rapper aus L.A. und Orlando (USA), Gospelsingers aus London, Rocksänger aus Salzburg – und das mitten unter der Woche auf dem Marktplatz in Mindelstetten!

 

Doch bei guter Musik, strahlendem Sonnenschein und kühlen Getränken kam die Festivalstimmung  unten den gut 500 Besuchern wie von selbst. Und auch die Seelen  öffneten sich und tanzten bei den unterschiedlichsten Musikrichtungen, die modern von Gott erzählten.

 

Familien mit  Kindern, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch ältere Semester mit einem jungen Herzen bildeten die Festivalgemeinde, die der Musik und den Zeugnissen von Menschen zuhörten, die berichteten, wie die persönliche Begegnung mit Jesus Christus ihr Leben zum Guten veränderte.

 

Am späten Abend war jeder Teilnehmer eingeladen, eine persönliche Begegnung mit dem eucharistischen Herrn zu erfahren, als Father Terry mit der Monstranz auf die Bühne kam und den Herrn  zur Anbetung aussetzte. Nach kurzen persönlichen Worten, die ein Musiker mehr zum Herrn als zu den Besuchern sprach, zog man in einer Lichterprozession, angeführt vom Allerheiligsten, gemeinsam zur Pfarrkirche. Dort war jeder eingeladen, sein Leben, symbolisiert durch die Kerze, vor dem Herrn zu bringen. Und der Herr segnete jeden.

 

God is good!

 

Rapper Joe Melendrez in Aktion
Musik begeistert!

Anna Schäffer Gebetstag am 26. Juli 2017

Programm

 

9:00 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt, Msgr. Dr. Johann Tauer

hernach Beichtgelegenheit bis 11:30 Uhr

10:15 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

10:15 Uhr bis 18:30 Uhr Anna Schäffer Geburtshaus durchgehend geöffnet

12:00 Uhr Hl. Messe im außerordentlichem Ritus

14:30 Uhr Bruderschaftsandacht mit Weihe der Andachtsgegenstände

14:30 Uhr - 18:30 Uhr Beichtgelegenheit

15:45 Uhr, 16:45 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

17:30 Uhr Rosenkranz (Psalter)

18:30 Uhr Weihe der Andachtsgegenstände

19:00 Uhr Pontifikalgottesdienst in Konzelebration

Hauptzelebrant und Prediger H. H. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

 

Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen!

Bildausschnitt von einem Originalfoto der hl. Anna
Heilige Anna Schäffer bitte für uns!

God is good

Gig Festival / Open Air Mindelstetten

 

Zu einer besonderen Veranstaltung laden die Pfarrei und die Katholische Landjugendbewegung Mindelstetten alle jungen und jung gebliebenen Leute ein.

 

Musik lässt die Seele tanzen und öffnet sie für Gott. Die Künstler  aus USA / UK / AT / DE möchten mit ihrer Musik und ihrem Zeugnis zeigen, dass Glaube nicht verstaubt sein muss, sondern dass ein Leben mit Jesus Christus zu einem großen Abenteuer werden kann. God is good!

 

ab 17:00 Uhr Musik am Marktplatz, für  Essen & Trinken ist gesorgt!

     22:00 Uhr Lichterprozession zur Pfarrkirche, musikalisch gestaltete Anbetung bis      23:00 Uhr

 

Eintritt frei!

 

Spendenkonto: Initiative Ostwind 3000 e. V.

                        IBAN: DE21850600001000956597

                        BIC: GENODEF1PR2

 

Mitveranstalter: Bonifatiuswerk, Katholische Jugendstelle Kelheim, Radio Horeb

 

Flyer vom Gig Festival 19. Juli 2017
God is good - Festival /Open air Mindelstetten

Pfarrei Mindelstetten feiert 40 jähriges Priesterjubiläum von Pfarrer Bauer

 

Treuer Arbeiter im Weinberg des Herrn

 

Den 40. Jahrestag seiner Priesterweihe feierte Pfarrer Johann Bauer am Sonntag, den 9. Juli zusammen mit der Pfarrei Mindelstetten und seinen Mitbrüdern im priesterlichen Dienst.

 

Der aus Altendorf in der Oberpfalz stammende Johann Bauer wurde am 25. Juni 1977 vom damaligen Diözesanbischof Dr. Rudolf Graber im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Sein geistiger Weg führte nach der Priesterweihe zuerst zum Orden der Karmeliter, bei denen er zwei Jahre in Würzburg und danach 5 Jahre in München verbrachte. Da er jedoch vor den ewigen Gelübde spürte, dass ihn Gott wohl doch nicht in den Ordenstand berufen hat, wurde er weltlicher Priester der Diözese Regensburg und als solcher von Bischof Manfred Müller zum 1. Oktober 1984 zum Pfarrer von der Pfarrei Mindelstetten bestellt. In die Zeit seines Wirkens in der Pfarrei vielen die Selig- und Heiligsprechung von Anna Schäffer, die er maßgeblich mit von ihm angeregten regelmäßigen Gebetszeiten und Gebetsnächten mit vorangebracht hat.

 

Jubiläumsprediger Pfarrer Josef Schemmerer betonte jedoch in seiner Predigt beim Festgottesdienst, das beim Priesterjubiläum nicht die „Erfolge“ eines Menschen gefeiert werden, sondern das Wirken Jesu Christi in der Person des Priesters. Als Dank und Anerkennung für seinen treuen Dienst, übergab Pfr. Schemmerer an Pfr. Bauer ein persönliches Glückwunschreiben von Papst Franziskus.

 

In der  festlich geschmückte Kirche, die durch die Fahnenabordnungen der Vereine weiteren Glanz bekam, versammelte sich die ganze Pfarrei, die Vertreter der kirchlichen und der weltlichen Gremien, die Familie, Verwandte, Bekannte und viele Weggefährten des Jubilars zum Festgottesdienst, der vom Mindelstettener Kirchenchor mit der Orgelsolomesse von Mozart musikalisch umrahmt wurde.

 

Nach dem Gottesdienst zogen die Festgäste unter den Klängen der Schambachtaler Blaskapelle zur Markthalle, wo dieses Fest auch weltlich gefeiert wurde.

 

Messfeier zum Priesterjubiläum
Messfeier zum Priesterjubiläum

Fest des Leibes und Blutes Jesu Christi mit  Gottesdienst und Prozession gefeiert

 

Betend und singend zogen die Gläubigen mit dem eucharistischen Herrn durch den Ort

 

Zu den schönsten Festen im Kirchenjahr gehört mit Sicherheit der „Prangertag“, wie das Fronleichnamsfest im Volksmund genannt wird.

 

Beim feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Kirchenchor  unter der Leitung von Wolfgang Schauer musikalisch umrahmt wurde, erklärte Pfarrer Bauer in der Predigt den Ursprung und  Sinn des seit dem Jahre 1264 in der gesamten Kirche  gefeierten Festes.  So wurde mit diesem Fest der Wunsch der Gläubigen nach der  Gegenwart Jesu Christi  über die Messe hinaus auch im Alltag erfahrbar gemacht. Wenn bei der Prozession der Leib Christi in der Monstranz durch das festlich geschmückte Dorf getragen wird, wird der ganze Ort zum Gotteshaus.

 

Bei vier festlich hergerichteten Altären machte die Prozession halt, um das Evangelium zu hören, den Anliegen der Kirche und der Gemeinde zu gedenken und den eucharistischen Segen zu empfangen. 

 

Eucharistischer Segen beim vierten Altar
Eucharistischer Segen beim vierten Altar

Neuaufnahme bei der Katholischen Landjugend

Zehn Jugendliche traten der Jugendbewegung bei

 

Am  vierten Sonntag in der Osterzeit, dem Sonntag des guten Hirten,  konnte Pfarrer Bauer die Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) mit ihrer Fahnenabordnung  zum Pfarrgottesdienst begrüßen. Besonders begrüßte er die zehn Jugendlichen, die im Laufe des Gottesdienstes neu in die Jugendbewegung aufgenommen wurden. Er bedankte sich auch für die verschiedenen Aufgaben, die die  Mitglieder der KLJB im Laufe des Jahres  in der Pfarrei übernehmen.

In seiner Predigt stellte Pfr. Bauer die geistlichen Berufe in den Mittelpunkt und lud die Gläubigen ein, für neue Berufungen zu beten.

Pfarrer Bauer wünschte den Jugendlichen am Ende des Gottesdienstes zwischenmenschliche Freundschaften sowie eine tiefe Freundschaft zu Jesus Christus, die alle Stürme des Lebens überstehen.

Gruppenfoto vor dem Portal der Anna Schäffer Kirche
Neumitglieder und Vorstandschaft mit Vereinsfahne

 

Fest der Erstkommunion in der Pfarrei Mindelstetten gefeiert

 

Am dritten Sonntag in der Osterzeit gingen 18 Kinder aus der Pfarrei Mindelstetten – Offendorf zur Erstkommunion

 

Die Kinder und ihre Eltern trafen sich mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Bauer  kurz vor dem Gottesdienst im Pfarrheim,  um von dort aus in das festlich geschmückte Gotteshaus einzuziehen.

 

Dort wurden sie von Orgelmusik und dem Gesang des Kinder- und Jugendchores, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete, festlich  empfangen.  

 

In seiner Predigt richtete Pfarrer Bauer seine Worte besonders an die Kinder  und ihre  Eltern: mit jeder Kommunion will  uns Jesus Christus seine unvergleichliche Freundschaft und Nähe schenken, die wir mit Glauben und Liebe erwidern sollen.  

 

Die Kommunionkinder durften den Gottesdienst mitgestalten und die  Lesung sowie die Fürbitten vortragen. Nach der Wandlung  lud Pfarrer Bauer die Mädchen und Buben ein,  zum Altar hochzukommen um gemeinsam das Vater unser zu beten und anschließen den Friedengruß aus zu tauschen.

 

Nach dem feierlichen Moment der Spendung der Erstkommunion beteten die Kinder gemeinsam das Dankgebet.

 

Mit dem Segen und den besten Wünschen für ihren Festtag entließ Pfarrer Bauer die Erstkommunionkinder.

 

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Bauer beim Vater unser am Altar
Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Bauer beim Vater unser am Altar

 

 „Heiligt euch, denn morgen wird der Herr mitten unter euch Wunder tun“ (Jos. 3,5)

 

The Power of Holyness – Einkehrabend mit P. Thomas

 

 

 

Zu einem spirituellen Erlebnis wurde für zahlreiche Gläubige der Einkehrabend mit P. Thomas Bobby Emprayil. Der Pater, der in Indien ein großes Exerzitienhaus leitet und weltweit Glaubenskurse gibt, war zwei Wochen in Deutschland unterwegs und hielt auch in Mindelstetten einen Einkehrabend.

 

Mit einer musikalisch gestalteten eucharistischen Anbetung wurden die Besucher in die Stille geführt, bevor der indische Priester seinen Vortrag begann. In seinen einleitenden Worten brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass dieser Einkehrabend am Grab der hl. Anna Schäffer stattfindet. Die heilige Anna Schäffer, so sagte er, ist eine der großen Heiligen in der heutigen Zeit, die mit ihrem Leben bezeugt hat, dass Heiligkeit nicht nur etwas für einige wenige Auserwählte ist, sondern dass jeder – und sei sein Leben noch so unscheinbar – zur Heiligkeit berufen ist. Und mit heiligen Menschen kann Gott Wunder wirken, wie man am Leben der heiligen Anna sehen kann.

 

Damit war er auch schon beim Kern seines Vortrages: „ Heiligt euch, dann kann und wird der Herr mitten unter euch Wunder wirken.“ P. Thomas wurde nicht müde, den Gläubigen mit immer neuen inspirierenden Worten und Bibelstellen die Wichtigkeit der persönlichen Heiligung nahe zu bringen, als Voraussetzung für das Wirken Gottes in unserem Leben. Unerlässlich sei es dazu, immer wieder die Versöhnung mit Gott in der Beichte zu suchen.

 

In der sich anschließenden Messe, die Ortspfarrer Bauer in Konzelebration mit mehreren Mitbrüdern hielt, lud  P. Thomas  bei der Predigt jeden Gläubigen ein, sich auf Gott und seine Heiligkeit tiefer einzulassen.

 

Mit einem Abschussimpuls, Lobpreis und der Möglichkeit zur Handauflegung durch die Priester nach vorne zu kommen, wurde der Abend beendet.

 

Während des ganzen Abends bestand die Möglichkeit das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

 

Die Musikgruppe der Katholischen Landjugend Mindelstetten gestaltete den Abend wunderschön mit neuem geistigem Liedgut.

 

P. Thomas während des Vortrages
P. Thomas während des Vortrages

The Power of Holyness

 

Einkehrabend mit P. Thomas Bobby Emprayil VC am 27. April

 

Zu einem Einkehrabend lädt die Pfarrei Mindelstetten in Zusammenarbeit mit dem Evangelisationswerk Regensburg, der Katholischen Landjugend Mindelstetten und der JUGEND 2000 am Donnerstag, 27. April in die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mindelstetten ein.

 

Der indische P. Thomas Bobby Emprayil, der den Einkehrabend hält, möchte besonders zu den Jugendlichen über die Kraft der Heiligkeit sprechen. Es sind jedoch alle Gläubigen herzlich willkommen.

 

Musikalisch gestaltet wird der Abend von der Band der Katholischen Landjugend Mindelstetten.

 

18:00 Uhr Anbetung

 

18:30 Uhr Vortrag

 

19:30 Uhr Heilige Messe

 

20:30 Uhr Segnung mit Handauflegung

 

22:00 Uhr Schlusssegen

 

 

 

Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen!

 

Flyer vom Einkehrabend
Einkehrabend - The Power of Holyness

Fest der Barmherzigkeit Gottes

 

Am Sonntag nach Ostern (23.04.) wird  in der Pfarrkirche in Mindelstetten der Barmherzigkeitssonntag  gefeiert

 

Programm:

 

13.30 Uhr: Hl. Beichte,  Barmherzigkeitsstunde:

                Novenengebete,  Barmherzigkeitsrosenkranz

14.30 Uhr: eucharistischer Rosenkranz

15.00 Uhr: feierlicher Gottesdienst mit Predigt.

Nach dem Gottesdienst Reliquiensegen!

 

Am Tag der Heiligsprechung Sr. Faustynas, am 30. April 2000, verkündete Papst Johannes Paul II. offiziell während der Predigt: „Von nun an wird der zweite Sonntag in der Osterzeit in der ganzen Kirche den Namen „Barmherzigkeitssonntag“ tragen.

 

Jesus selbst sagte zu Sr. Faustyna: „… Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet. Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären.“ (TB 699)

 

Alle Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen!

 

Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten
Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten

Abend der Barmherzigkeit zum zweiten Mal  in Mindelstetten gefeiert

 

Die Liebe Gottes ein Stück weit erfahrbar gemacht

 

Mit einem Barmherzigkeitsabend, den die Katholische Landjugendbewegung in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Mindelstetten  gestaltete, wurde den Gläubigen die  erbarmende  Liebe Gottes näher gebracht.

 

Beginnend mit dem  Rosenkranzgebet, der  heiligen Messe, die Pfarrer Sebastian Bucher aus Gerolfing zelebrierte und anschließender eucharistischer Anbetung war der Abend  durchdrungen von  einer tiefen spirituellen Atmosphäre.  Mit betrachtendem Gebet und wunderschöner geistlicher Musik wurde der Abend von der Musikgruppe der katholischen Landjugend gestaltet.  Teelichter, die die Besucher zum Allerheiligsten mit ihren  Anliegen vortragen konnten, tauchten den Kirchenraum in ein besonderes Licht.  Mit einem ganz persönlichen Wort Gottes, das man aus einem Korb ziehen konnte, ließen sich viele Besucher beschenken.

 

Während des ganzen Abends bestand die Möglichkeit das Bußsakrament zu empfangen und so die vergebende Liebe Gottes konkret zu erleben. Der gnadenreiche Abend endete mit dem eucharistischen Segen um 22:00 Uhr.

 

Abend der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche  Mindelstetten
Abend der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche Mindelstetten

Abend der Barmherzigkeit am 17. März in der Pfarrkirche Mindelstetten

 

Die barmherzige Liebe Gottes in den Sakramenten erfahren

 

Zu einem Abend der Barmherzigkeit laden die Pfarrei und die KLJB Mindelstetten alle Gläubigen ein.

Heilige Messe, eucharistische Anbetung und Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen sind die wesentlichen Elemente dieses Abends.

 

Musikalisch gestaltet wird der Abend von Jugendlichen aus der Pfarrei mit neuem geistlichem  Liedgut. Prediger und Hauptzelebrant der Abendmesse wird Pfarrer Sebastian Bucher aus Gerolfing sein. Mehrere Beichtväter stehen zum Gespräch und zur Spendung  des Sakramentes der Versöhnung zur Verfügung.

 

Als Vorbereitung auf die Kar- und Ostertage, die ja das innerste der Liebe Gottes zu uns Menschen offenbaren, bietet dieser Abend  die Gelegenheit, sich auf Gottes persönliche  Liebe, die er zu jeden Menschen hat, einzulassen.

Der Abend endet mit dem eucharistischen Segen um 22:00 Uhr.

 

Programm:       18:30 Uhr Rosenkranz

                        19:00 Uhr Hl. Messe
                        ab 19:00 Uhr Beichtgelegenheit

                        20:00 Uhr Musikalisch gestaltete Anbetung

                        22:00 Uhr Eucharistischer Segen

 

Offenes Kommen und Gehen!

Einladungsflyer zum Barmherzigkeitsabend
Die barmherzige Liebe Gottes in den Sakramenten erfahren!

5.  Einkehrnachmittag des Anna Schäffer Freundeskreises am 11. März 2017

 

P. Klaus Holzer (CP) spricht zu den Vater unser Bitten "Dein Reich komme, Dein Wille geschehe"

 

Der Passionistenpater Klaus Holzer, der vielen noch von der Gemeindemission in der Pfarrei Mindelstetten im Jahr 2012 bekannt sein wird, konnte für den diesjährigen Einkehrnachmittag  des Anna Schäffer Freundeskreises am Samstag, 11. März 2017 gewonnen werden. Der Nachmittag beginnt um 14:00 Uhr im Pilgersaal.

Neben Impulsen zu den Vater unser Bitten "Dein Reich komme, Dein Wille geschehe"  gibt es beim Einkehrtag Gelegenheiten zur  eucharistischen Anbetung und zur Beichte, aber auch zum gegenseitigen Austausch. Mit dem Rosenkranz und der Vorabendmesse der Pfarrei endet der Einkehrtag.

 

Alle Gläubige und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

Programm:

 

14.00Uhr

Begrüßung im Pilgersaal / 1. Vortrag

15.00Uhr

Heilige Stunde am Grab der hl. Anna Schäffer

16.15Uhr

Kaffepause

17.00Uhr

2. Vortrag

18.00Uhr

Beichtgelegenheit

18.30Uhr

19.00Uhr

Rosenkranz

Vorabendmesse

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Kreuz in der Anna Schäfferkirche in Mindelstetten
"Er war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz"

Mit Lichterprozession Maria Lichtmess gefeiert

 

Am 2. Februar endet  die erweiterte Weihnachtszeit

 

Beim Abendgottesdienst am 2. Februar feierte die Pfarrei Mindelstetten das Fest Maria Lichtmess. Wie jedes Jahr, waren auch heuer wieder  besonders die Kinder eingeladen, um mit ihren Kerzen an der Lichterprozession teilzunehmen.

 

Bei diesem  Fest, dass liturgisch Darstellung des Herrn heißt, wird an das Ereignis gedacht wird, bei dem Josef und Maria ihren Sohn in den Tempel brachten und Jesus das erste Mal seinem Volk begegnete und der greise Simeon ihn als Licht für die Völker bezeichnete.

 

So soll, wie Pfarrer Bauer in seinen Eingangsworten sagte, das Licht des Herrn in jeden Menschen zu nehmen und wachsen, damit wir dem Herrn auf unserem Lebens- und Glaubensweg  nachfolgen können. Symbolisch für diesen Weg steht die Lichterprozession.

 

Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Pfarrer Bauer die Kerzen, die das Jahr über bei der Liturgie entzündet werden, sowie auch die von den Gläubigen mitgebrachten Kerzen.

 

Kinder bei der Lichterprozession
Kinder bei der Lichterprozession

 

Gott ist Mensch geworden,  weil ER die Menschen liebt!

 

Gesegnete Weihnachten!

 

Die Feier der Geburt Christi ist in jeder Pfarrei ein Höhepunkt im Kirchenjahr, so auch in Mindelstetten. Bereits zur Kinderchristmette konnte Pfarrer Bauer zahlreiche Besucher -  viele Kinder waren mit ihren Eltern und Großeltern gekommen -  in den beiden vollbesetzten Kirchen begrüßen.

 

Der feierliche Einzug der Ministranten mit dem  Jesukindlein während des Evangeliums ist ein  Höhepunkt der Messe. Beim Krippenspiel der Kinder, dass in der Gegenwart  handelte, beschwerten sich die „Engeln“ wie anstrengend es heute ist, den Menschen die Botschaft von der Geburt Jesu Christi zu bringen. Auf die Frage eines Engels: „Wozu der ganze Aufwand!“ antworteten andere Engel: „Er liebt sie halt, seine Menschenkinder. Er liebt sie so sehr, dass Jesus, sein Sohn, den Himmel verlassen hat und Mensch geworden ist!“

 

Pfarrer Bauer lud jeden ein, Jesus, den  Immanuel, den „Gott mit uns“, in sein Leben einzulassen. Nur so kann man den Frieden, den die Welt nicht geben kann, im Herzen empfangen.

 

Der festliche Gesang des Mindelstettener Kinder- und Jugendchores, sowie des Kirchenchores trugen wieder dazu bei, den Gottesdiensten einen besonderen festlichen Rahmen zu verleihen.

 

 

 

Die Darsteller des Krippenspieles beim Jesukindlein
Jesus freut sich über jedes Menschenkind, das zu Ihm kommt

Pfarrei feiert Patrozinium

 

Der hl. Nikolaus als Pfarrpatron geehrt

 

Wohl kaum ein Gedenktag eines Heiligen ist in der Volksfrömmigkeit so verankert, wie der Festtag des hl. Nikolaus. Als menschenfreundlicher, gabenbringender Bischof ist der Heilige selbst in unserer säkularisierten Welt immer noch populär. Was darauf schließen lässt, dass barmherzige Nächstenliebe die Herzen der Menschen öffnet.

 

Weniger bekannt ist, dass der Heilige bei der Christenverfolgung unter Galerius Valerius Maximinus um das Jahr 310 in Gefangenschaft geriet und im Kerker schwer misshandelt wurde. Noch gezeichnet von der erlittenen Folter nahm er am berühmten Konzil von Nicäa teil. Von diesem Konzil gibt es noch Texte, die seine Unterschrift tragen.

 

Mit der Erbauung der ersten Kirche in Mindelstetten in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde der hl. Nikolaus bereits als Pfarrpatron erhoben.

Mit einem festlichen Abendgottesdienst am 6. Dezember gedachte die Pfarrei Mindelstetten ihres ehrwürdigen Pfarrpatrones und erbat weiterhin seine Fürbitte.

Hochaltar mit Figur des hl. Nikolaus
Hl. Nikolaus als Pfarrpatron geehrt

Gebet um Heilung

 

„Die Liebe ist das größte Heilmittel“

 

Dreimal im Jahr, im März, im Juni und im November, versammeln sich die Gläubigen in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mindelstetten, um für äußere und innere Heilung zu beten. Am 14. November konnte Pfr. Bauer wieder zahlreiche Mitbrüder im priesterlichen Dienst und mehrere hundert Besucher zu diesem Gebetsabend begrüßen.

 

Zentrum und Kern dieses Abends war wieder die heilige Messe, die Pfarrer Bauer in Konzelebration mit den anwesenden Priestern feierte. Großen Raum nahm dabei das Schuldbekenntnis ein. Dabei wurde jeder Einzelne eingeladen, in seinem Leben gedanklich zurückzugehen und allen zu verzeihen, von denen er verletzt wurde.

 

Mit einem Zitat aus dem Paulusbrief an die Gemeinde in Korinth „Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese Drei. Das größte unter ihnen ist die Liebe.“ legte Pfr. Bauer den Gläubigen in der Predigt dar, dass die göttliche Liebe das größte Heilmittel ist, die alles Schwere im Leben leichter macht. Ebenso zitierte er Papst Benedikt der  sagte: „Die Welt wird durch Liebe erlöst, nicht durch Gewalt!“

 

Im Anschluss an die Messe wurde das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt. Während der Anbetungszeit waren  die Gläubigen eingeladen, zur Handauflegung nach vorne zu kommen, um ein persönliches Heilungsgebet zu empfangen. Mit dem eucharistischen Segen wurde der Abend beendet.

 

Am 20. März, 19. Juni und 13. November finden im nächsten Jahr die Heilungsgottesdienste statt.

 

Die Priester vor dem Allerheiligsten im Gebet
Die Priester vor dem Allerheiligsten im Gebet

„Liebe sie alle!“

 

Impulse zur Neuevangelisierung – Vortrag in Mindelstetten

 

 

Der Auftrag Jesu an  seine Jünger: „Liebt einander wie ich euch geliebt habe!“ wird oft zitiert und doch vergessen.

Um dieses grundlegende, aber auch schwere Gebot der Gottes- und Nächstenliebe in unserer lieblosen Zeit wieder ins Bewusstsein der Gläubigen zu rücken, bedient Gott sich immer wieder Menschen,  diesen Auftrag zur Liebe den Christen erneut nahe zu bringen.

Auxelle Mouret, eine französische Juristin und Familienmutter aus der Gegend um Nizza, hat den Auftrag im Namen Jesu jedem Einzelnen  zuzurufen: „Liebe sie alle!“

Dazu ist sie  auf Vortragsreisen auch in Deutschland unterwegs. Bei ihrer aktuellen Reise gab sie auch in Mindelstetten Impulse zu diesem Thema (auszugsweise in Stichpunkten):

 

Gott ist die Liebe; //  die Liebe ist grundlegend; // die Liebe ist unerschöpflich – Gottes Liebe ist unerschöpflich; // Jesus, der Herr des ganzen Universums, ist arm vor der Freiheit der  Menschen, denn: Wenn wir ihm unser Herz nicht öffnen, kann er nichts für uns tun. //

 

Fürchte dich nicht; //  gehe deinen Weg gerade und einfach; //  öffnet euer Herz für die Heiterkeit des Himmels; // lobt Gott, bis ihr in der Freude seid; // sprecht ganz einfach zu mir; //  schafft euch Augenblicke der Stille Tag für Tag; //  segnet, sogar die Bösen; // Vergebt mit meiner Vergebung; //  besonders richtet nicht; // verbergt nicht eure Schmerzen vor mir, opfert sie mir auf; //  vereinigt mit mir werdet ihr die Leiden der Welt verringern, wie eure hl. Anna Schäffer.

 

Auxelle Mouret bei ihrem Vortrag
Auxelle Mouret bei ihrem Vortrag

 

Fest der heiligen Anna Schäffer gefeiert

 

Todestag ist ihr Heiligengedenktag

 

 

 

Wie bei den meisten Heiligen der katholischen Kirche, so ist auch bei der hl. Anna Schäffer ihr Todestag ihr liturgischer Gedenktag, der auch heuer wieder in ihrer Heimatpfarrei  gefeiert wurde. Am 5. Oktober jährte sich dieser zum 91. Mal.

 

Bevor ab 17:30 Uhr gemeinsam der Psalter gebetet wurde, bei dem mit einem Zitat der hl. Anna auf die jeweiligen Gesätze eingestimmt wurde, versammelten sich die Pilger bereits ab dem späten Nachmittag zum stillen Gebet an ihrem Grab. Zur anschließenden Abendmesse  konnte Ortspfarrer Johann Bauer, neben Domvikar Harald Scharf aus Regensburg und  weiteren Mitbrüdern im priesterlichen Dienst, wieder zahlreiche Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßen.

 

Auch Domvikar Scharf, der als Hauptzelebrant den Gottesdienst leitete, begrüßte die Verehrerinnen und Verehrer der Heiligen aus Mindelstetten.  Mit der Feststellung, es ist noch kein Heiliger vom Himmel gefallen, lud er die Gläubigen bei  seiner Predigt ein, aus mäßig Heiligen heiligmäßige Menschen zu werden, sich die Heiligen als Vorbild zu nehmen, aber nicht zu kopieren, da Gott nur Originale geschaffen hat und keine Kopien. So sei die rechte Heiligenverehrung kein Personenkult, sondern immer ein besonderer Lobpreis Gottes. Mit der Einladung zum Gebet: „Gott, gib uns auf die Fürbitte der hl. Anna Schäffer immer mehr Mut zur Heiligkeit“ beschloss  er seine Predigt.

 

Nach dem Schlusssegen zog der liturgische Dienst zum Grab der heiligen Anna, um dort im Fürbittgebet den Anliegen der Kirche, der Welt und der Gläubigen zu gedenken.

 

 

 

 

 

 

 

Fürbittgebet am Grab der Heiligen Anna Schäffer
Statio mit Fürbittgebet am Grab der heiligen Anna

9000 Euro für Missionspfarrei in Kamerun

 

Erlös aus Rosenkranzverkauf an Sr. Rebecca übergeben

 

Der ursprüngliche Lebenstraum der hl. Anna Schäffer, als Ordensschwester in der Mission zu wirken, wurde durch ihren Unfall im Jahr 1901 zerstört. Dennoch unterstützte sie  während ihrer Leidenszeit die Missionsarbeit in Afrika finanziell, trotz ihrer eigenen Armut.  Sie erhielt 9 Reichsmark Invalidenrente monatlich!

 

Dieses Anliegen der hl. Anna Schäffer wurde vom Anna Schäffer Freundeskreis aufgegriffen und  durch den Verkauf von Anna Schäffer Rosenkränzen umgesetzt. 

 

In Zusammenarbeit mit Sr. Rebecca von der Gemeinschaft Oase des Friedens in Italien, die in Kamerun eine Missionspfarrei betreuen, werden Rosenkränze, zum Teil aus Naturperlen, die in Kamerun wachsen, zum Teil aus Holzperlen in Handarbeit gefertigt. Diese Rosenkränze werden zum Preis von 7 Euro ausschließlich im Anna Schäffer Geburtshaus verkauft. 

 

Bei ihrem diesjährigen Heimaturlaub konnte nun Pfarrer Bauer wieder einen größeren Betrag in Höhe von 9000 Euro an Sr. Rebecca übergeben.

 

Mit diesem Geld wird ein Pflegeheim für Ausgestoßene, Bedürftige und Sterbende finanziert.

 

Pfr. Bauer übergibt Spende an Sr. Rebecca
Pfr. Bauer übergibt Erlös aus Rosenkranzverkauf an Sr. Rebecca

Gott für die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit gedankt

Erntedank in Mindelstetten

 

In einem ferlichen Gottesdienst, den die KLJB Mindelstetten musikalisch gestaltete, dankte die Pfarrrei Mindelstetten, Gott für die Ernte dieses Jahres.

Pfarrer Bauer segnete die Erntegaben und dankte den Mädchen der Landjugend für die Gesaltung des Erntealtares.

In seiner Predigt lud Pfarrer Bauer die Gläubigen ein, mit einem Tischgebet Gott täglich für seine Gaben zu danken.
Durch die Dankbarkeit gegenüber Gott für die Gaben der Natur und das irdische Leben, würde sich wieder das Bewusstsein für die Gegenwart Gottes im alltäglichen Leben festigen.

 

Erntealtar in der Pfarrkirche Mindelstetten
Erntealtar in der Pfarrkirche in Mindelstetten

 

Anna Schäffer Gebetstag als Wallfahrtstag gefeiert

 

Tausende Gläubige pilgerten zur heiligen Anna Schäffer

 

Seit vor 44 Jahren am 26. Juli 1972 die Gebeine Anna Schäffers in feierliche Prozession vom Friedhof in die Kirche überführt wurden, ist der Annatag für die Pfarrei Mindelstetten ein besonderer Gebets-und Festtag. Tausende Gläubige aus Nah und Fern besuchen jährlich an diesem Wallfahrtstag das Grab der Heiligen und nehmen am Pilgerprogramm teil.

 

Auch heuer konnte Ortspfarrer Johann Bauer zum Vormittagsgottesdienst um 9:00 Uhr neben Hauptzelebranten und Prediger, Dekan Hans Maier aus Kelheim, zahlreiche Besucher begrüßen, die die beiden Kirchen, sowie den Kirchplatz füllten. In diesem besonderen heiligen Jahr der Barmherzigkeit, lud er die Gläubigen dazu ein, nach dem Vorbild der hl. Anna Schäffer, ein Leben der Barmherzigkeit zu führen. Dekan Hans Maier vertiefte in seiner Predigt den Blick auf die besondere Kreuzesnachfolge und Kreuzesliebe der Heiligen. Jedoch nicht die Liebe zum Kreuz an sich, sondern die Liebe zum Gekreuzigten befähigte Anna Schäffer zu den Worten: „Die Sonne meines Lebens ist Jesus Christus“.

 

Domvikar Schwager  aus Regensburg feierte mittags  eine ebenfalls gut besuchte Heilige Messe im außerordentlichen Ritus, bevor er nachmittags die Andacht der Anna Schäffer Bruderschaft hielt. Im Anschluss  daran bestand für die Gläubigen die Möglichkeit, sich mit der Reliquienmonstranz der Heiligen segnen zu lassen.

 

Das Angebot zur Beichte, dass während des ganzen Tages bestand, nahmen viele Gläubige an. Auch nutzen die Pilger gern die Gelegenheit, an diesem Tag das Geburtshaus der Heiligen zu besichtigen.

 

Höhepunkt des Tages war  der Pontifikalgottesdienst am Abend mit Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg in Konzelebration mit Regionaldekan Johannes Hofmann aus Neustadt (Donau) und zahlreichen weiteren Priestern aus der näheren und weiteren Umgebung. Der Weihbischof erinnerte sich in der  Predigt an seine Zeit als Pfarrvertreter, die er als junger Priester  im August 1984 in Mindelstetten verbrachte.  Damals lernte er das Leben und Leiden Anna Schäffers kennen und schätzen. Auch auf seinem weiteren priesterlichen Weg war ihm die Heilige eine treue Begleiterin. So sei es für ihn eine besondere Freude an diesem Festtag in Mindelstetten zu sein.

 

Bevor der Weihbischof mit seinem bischöflichen Segen die Gläubigen entließ, spendete noch der Neupriester Ulrich Schmidt aus der Diözese Eichstätt den allgemeinen Priminzsegen.

 

Pfarrer Bauer bedankte sich abschließen bei allen recht herzlich, die mitgeholfen haben, diesen Tag zu organisieren und durchzuführen.

 

Mit den ersten Aufräumarbeiten der  vielen freiwilligen Helfer, sowie mit netten Gesprächen unter Pilgern endete der diesjährige Annatag.

 

Pilger am Grab der heiligen Anna
Pilger im Gebet am Grab der heiligen Anna

Anna Schäffer Gebetstag am 26. Juli 2015

Programm

 

9:00 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt, Dekan Hans Maier, Kelheim

hernach Beichtgelegenheit bis 11:30 Uhr

10:15 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

10:15 Uhr bis 18:30 Uhr Anna Schäffer Geburtshaus durchgehend geöffnet

12:00 Uhr Hl. Messe im außerordentlichem Ritus

14:30 Uhr Bruderschaftsandacht mit Weihe der Andachtsgegenstände

14:30 Uhr - 18:30 Uhr Beichtgelegenheit

15:45 Uhr, 16:45 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

17:30 Uhr Rosenkranz (Psalter)

18:30 Uhr Weihe der Andachtsgegenstände

19:00 Uhr Pontifikalgottesdienst in Konzelebration

Hauptzelebrant und Prediger H. H. Weihbischof Dr. Josef Graf

 

Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen!

Bildausschnitt von einem Originalfoto der hl. Anna
Heilige Anna Schäffer bitte für uns!

Anna Schäffer Garten als  spirituellen Aufenthaltsort für Pilger geplant

 

Katholische Kirchenstiftung bittet um Spenden

 

Nach der Renovierung des  Anna Schäffer Geburtshauses hat sich die Katholische Kirchenstiftung Mindelstetten mit der Gestaltung des „Anna Schäffer Gartens“  ein neues Projekt vorgenommen.

 

Mit dem Kauf des unmittelbar an das Geburtshaus anschließenden Grundstückes  wurde im Jahr 2014  die Voraussetzung geschaffen,  einen weiteren spirituellen Aufenthaltsort für die Pilger einzurichten.

 

Von Anfang an wurde dabei an eine Gartenanlage mit  Kreuzwegstationen und einer Skulptur des auferstandenen Christus gedacht, da das Leben der heiligen Anna Schäffer auch ein Kreuzweg war, den  sie  aber mit Jesus Christus überwunden hat.

 

Zur Einfriedung des Grundstückes ist an drei Seiten eine Mauer geplant, in die 14 Natursteinstehlen mit den 14 Kreuzwegstationen eingearbeitet werden sollen. Eine dreidimensionale Skulptur des auferstandenen Christus stellt den Abschluss des Kreuzweges dar, der ja  nicht mit dem Tod sondern mit dem ewigen Leben endet.

 

Ein barrierefreier Rundweg soll die Pilger einladen, an der Hand Anna Schäffers den Kreuzweg zu betrachten und ihren eigenen Lebensweg anzunehmen.

 

Eine Sitzgruppe mit Tisch rundet die Gestaltung der Gartenanlage ab.

 

Die Kosten für dieses Projekt werden mit über 300.000 € veranschlagt und sollen zu einem Großteil mit Spenden finanziert werden.

 

Empfänger: Kath. Kirchenstiftung Mindelstetten

 

Verwendungszweck: Anna Schäffer

 

Raiffeisenbank Riedenburg-Lobsing EG

 

IBAN: DE49 7216 9831 0100 5115 60

 

BIC: GENODEF1RBL

 

Die Katholische Kirchenstiftung Mindelstetten sagt für jede Spende ein herzliches Vergelt´s Gott!

 

Bauplan des Anna Schäffer Gartens
Bauplan des Anna Schäffer Gartens

Fest des Leibes und Blutes Jesu Christi mit  Gottesdienst und Prozession gefeiert

 

Betend und singend zogen die Gläubigen mit dem eucharistischen Herrn durch den Ort

 

Zu den schönsten Festen im Kirchenjahr gehört mit Sicherheit der „Prangertag“, wie das Fronleichnamsfest im Volksmund genannt wird.

Beim feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Kirchenchor  unter der Leitung von Wolfgang Schauer musikalisch umrahmt wurde, erklärte Pfarrer Bauer in der Predigt den Ursprung und  Sinn des seit dem Jahre 1264 in der gesamten Kirche  gefeierten Festes.  So wurde mit diesem Fest der Wunsch der Gläubigen nach der  Gegenwart Jesu Christi  über die Messe hinaus auch im Alltag erfahrbar gemacht. Wenn bei der Prozession der Leib Christi in der Monstranz durch das festlich geschmückte Dorf getragen wird, wird der ganze Ort zum Gotteshaus.

Bei vier, von den Anwohnern festlich hergerichteten Altären, machte die Prozession halt, um das Evangelium zu hören, den Anliegen der Kirche und der Gemeinde zu gedenken und den eucharistischen Segen zu empfangen.

Ein Altar wird jedes Jahr  am Geburtshaus der hl. Anna Schäffer errichtet.

Altar am Geburtshaus der hl. Anna Schäffer
Altar am Geburtshaus der hl. Anna Schäffer

Fest der Erstkommunion in der Pfarrei Mindelstetten gefeiert

 

Zur ersten hl. Kommunion gingen am vergangenen  Sonntag sechzehn  Kinder aus der Pfarrei Mindelstetten

 

Die Kinder und ihre Eltern trafen sich mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Bauer  kurz vor dem Gottesdienst im Pfarrheim,  um von dort aus in das festlich geschmückte Gotteshaus einzuziehen.

Dort wurden sie von Orgelmusik und dem Gesang des Kinder- und Jugendchores, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete, festlich  empfangen.  

 

In seiner Predigt richtete Pfarrer Bauer seine Worte besonders an die Erstkommunikanten  und ihre  Eltern: mit jeder Kommunion will  uns Jesus Christus seine unvergleichliche Freundschaft und Nähe schenken, die wir mit Glauben und Liebe erwidern sollen.  

Die Erstkommunionkinder durften den Gottesdienst mitgestalten und  die Fürbitten vortragen. Nach der Wandlung  lud Pfarrer Bauer die Mädchen und Buben ein,  zum Altar hochzukommen um gemeinsam das Vater unser zu beten und anschließen den Friedengruß aus zu tauschen.

 

Nach dem feierlichen Moment der Spendung der Erstkommunion beteten die Kinder gemeinsam das Dankgebet.

Mit dem Segen und den besten Wünschen für ihren Festtag entließ Pfarrer Bauer die Erstkommunionkinder.

 

Spendung der Erstkommunion durch Pfarrer Bauer
Pfarrer Bauer spendet die Erstkommunion

 

Nachpriminz in Mindelstetten

 

 

Neupriester Johannes Kindler stellte sein Priestertum unter die Fürbitte der hl. Anna Schäffer

 

 

Der Augustinerchorherr Johannes Kindler, der am 9. April von Erzbischof Dr. Georg Gänswein in der Probsteikirche Paring zum Priester geweiht wurde, feierte am 4. Freitag in der Osterzeit  in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Mindelstetten seine feierliche Nachpriminz.

 

 

Ortspfarrer Johann Bauer begrüßte die zahlreichen Gottesdienstbesucher, den Konzelebranten Dr. Johann Tauer aus Bad Gögging  und  den Neupriester ganz herzlich und ging in seinen Eingangsworten auf die Bedeutung und Würde des Priestertums ein.

 

Mit Zitaten aus Briefen der hl. Anna Schäffer empfahl Pfr. Bauer den Neupriester dem Gebet der Gläubigen an. So schrieb die hl. Anna am 10. März 1921: „Für die Priester müssen wir das meiste beten. Denn durch das Wirken heiligmäßiger Priester können viele, viele Seelen zur Vollkommenheit gelangen.“ Und am 20. Juli 1921 schrieb sie: „ Für wen ich ein Drittel von meinem Leiden aufopfere, solange ich schon liege: … Im Durchschnitt das meiste für die Priester.“

 

Der Priminziant bedankte sich für die herzlichen Worte der Begrüßung und bat die hl. Anna Schäffer, zu deren Grab er immer wieder gerne komme, um Fürbitte und Schutz für sein Priesteramt.

 

Die Heilige Messe wurde von der Band der JUGEND 2000 Regensburg mit wunderschöner Musik feierlich umrahmt. Mit dem Priminzsegen endete die Heilige Messe.

 

 

Auf Wunsch konnten die Gläubigen vor und nach der Messe den Einzelpriminzsegen empfangen.

 

Neupriester Johannes Kindler feierte in Mindelstetten Nachpriminz
Neupriester Johannes Kindler feierte in Mindelsteten Nachpriminz

Besuch aus dem Fernen Osten

 

Pilger aus den Philippinen besuchen das Grab der heiligen Anna Schäffer

 

Philippinische Gläubige, die sich auf Europareise befanden, besuchten Mindelstetten um am Grab der heiligen Anna Schäffer zu beten und das Geburtshaus zu besichtigen.

Erste Kontakte aus den fernen Philippinen zu der bayrischen Heiligen wurden bereits im Jahr 2012 geknüpft, als in Rom nicht nur Anna Schäffer sondern auch ein philippinischer Missionar heiliggesprochen wurde.

 

Pfarrer Johann Bauer begrüßte die Gruppe und brachte den weitgereisten Pilgern das Leben und die Spiritualität der bayrischen Heiligen in englischer Sprache näher. Dabei zeigten sich die Gäste nicht nur vom Leben Anna Schäffers beeindruckt, sondern auch vom dörflichen Charakter Mindelstetten, da sie selbst aus der Millionenmetropole Manila kommen und ihnen die bayrisch ländliche Struktur völlig fremd war.

 

Nach längerem Verweilen am Grab der Heiligen, dem Besuch des Geburtshauses und dem Mittagessen machten sich die Pilger weiter auf den Weg nach Altötting.

 

Pilger aus den Philippinen am Grab der heiligen Anna Schäffer
Die philippinische Pilgergruppe am Grab der heiligen Anna Schäffer

Pforte der Barmherzigkeit feierlich eröffnet

 

Mindelstetten erhält eine Heilige Pforte

 

Zahlreiche Gläubige hatten sich  am Palmsonntag am Kirchplatz  in Mindelstetten nicht nur zur traditionellen Palmweihe, sonder auch zur Eröffnung der Heiligen Pforte eingefunden. Durch einen feierlichen Ritus und dem dreimaligen Klopfen an das Hauptportal der Anna Schäffer Kirche öffnete  Ortspfarrer Johann Bauer eine  Pforte der Barmherzigkeit.

 

Neben der Karmeliterkirche in Regensburg und der Gnadenkapelle des Schönstattzentrums am Canisiushof bei Kösching hat Diözesanbischof Rudolf Voderholzer  für die Zeit zwischen Palmsonntag und Pfingstsonntag festgelegt, dass es in der Diözese Regensburg  in acht weiteren Kirchen  Heilige Pforten  der Barmherzigkeit geben soll. 

Die Gläubigen haben  in dieser Zeit die Möglichkeit beim Durchschreiten einer Heiligen Pforte, nach erfüllen der üblichen Bedingungen – Beichte, Kommunionempfang, Abkehr von der inneren Anhänglichkeit an die Sünde, Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters und zur Verehrung der Barmherzigkeit Gottes  - einen Ablass zu gewinnen.

 

Die Römisch-katholische Kirche feiert alle 25 Jahre ein Heiliges Jahr, in dem der Papst all jenen Gläubigen einen vollkommenen Ablass gewährt, die die „Heilige Pforte“ durchschreiten und zudem bestimmte Bedingungen (siehe oben)  erfüllen. Das aktuelle Heilige Jahr begann am 8. Dezember 2015 und endet am 20. November 2016.  Neben dem Petersdom gibt es traditionell noch weitere Heilige Pforten in den vier Basiliken Roms.

Papst Franziskus erklärte dieses  Heilige Jahr zum außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Es ist ein besonderes Anliegen des Papstes, auch jenen Gläubigen einen Ablass zu ermöglichen, die nicht nach Rom reisen können. Daher erlaubte er erstmals in der Kirchengeschichte die Öffnung weiterer Heiliger Pforten in den Diözesen.

 

Auch nach dem Pfingstsonntag, wenn die zeitlich begrenzten Heiligen  Pforten wieder geschlossen werden, besteht in Mindelstetten weiterhin die Möglichkeit einen Ablass zu gewinnen, da die Pfarr- und Wallfahrtskirche  für das ganze Heilige Jahr, d. h. bis einschließlich 20. November 2016, zur Ablasskirche erklärt wurde.

 

Pfarrer Bauer eröffnet die Heilige Pforte
Pfarrer Bauer öffnet die Heilige Pforte

Abend der Barmherzigkeit erstmals in Mindelstetten gefeiert

 

Die Liebe Gottes ein Stück weit erfahrbar gemacht

 

Mit einem Barmherzigkeitsabend, den die Katholische Landjugendbewegung in Zusammenarbeit mit der Pfarrei Mindelstetten am Freitagabend vor dem Palmsonntag gestaltete, wurde den Gläubigen die  erbarmende  Liebe Gottes näher gebracht.

 

 Beginnend mit dem  Rosenkranzgebet, der  heiligen Messe und anschließender eucharistischer Anbetung war der Abend  durchdrungen von  einer tiefen spirituellen Atmosphäre.  Mit betrachtendem Gebet und wunderschöner geistlicher Musik wurde der Abend von der Musikgruppe der katholischen Landjugend gestaltet.  Teelichter, die die Besucher zum Allerheiligsten mit ihren ganz persönlichen Anliegen vortragen konnten, tauchten den Kirchenraum in ein besonderes Licht.  Mit einem ganz persönlichen Wort Gottes, das man aus einem Korb ziehen konnte, ließen sich viele Besucher beschenken.

 

Während des ganzen Abends bestand die Möglichkeit das Bußsakrament zu empfangen und so die vergebende Liebe Gottes konkret zu erleben. Der gnadenreiche Abend endete mit dem eucharistischen Segen um 22:00 Uhr.

 

Abend der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche  Mindelstetten
Abend der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche Mindelstetten

Abend der Barmherzigkeit am 18. März in der Pfarrkirche Mindelstetten

 

Die barmherzige Liebe Gottes in den Sakramenten erfahren

 

Zu einem Abend der Barmherzigkeit laden die Pfarrei und die KLJB Mindelstetten alle Gläubigen ein.

Heilige Messe, eucharistische Anbetung und Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen sind die wesentlichen Elemente dieses Abends.

 

Musikalisch gestaltet wird der Abend von Jugendlichen aus der Pfarrei mit neuem geistlichem  Liedgut. Prediger und Hauptzelebrant der Abendmesse wird Pfarrer Sebastian Bucher aus Gerolfing sein. Mehrere Beichtväter stehen zum Gespräch und zur Spendung  des Sakramentes der Versöhnung zur Verfügung.

 

Als Vorbereitung auf die Kar- und Ostertage, die ja das innerste der Liebe Gottes zu uns Menschen offenbaren, bietet dieser Abend  die Gelegenheit, sich auf Gottes persönliche  Liebe, die er zu jeden Menschen hat, einzulassen.

Der Abend endet mit dem eucharistischen Segen um 22:00 Uhr.

 

Programm:       18:30 Uhr Rosenkranz

                        19:00 Uhr Hl. Messe
                        ab 19:00 Uhr Beichtgelegenheit

                        20:00 Uhr Musikalisch gestaltete Anbetung

                        22:00 Uhr Eucharistischer Segen

 

Offenes Kommen und Gehen!

 

Fest der Barmherzigkeit Gottes

 

Am Sonntag nach Ostern (03.04.) wird  in der Pfarrkirche in Mindelstetten der Barmherzigkeitssonntag  gefeiert

 

Programm:

 

13.30 Uhr: Hl. Beichte,  Barmherzigkeitsstunde:

                Novenengebete,  Barmherzigkeitsrosenkranz

14.30 Uhr: eucharistischer Rosenkranz

15.00 Uhr: feierlicher Gottesdienst mit Predigt.

Nach dem Gottesdienst Reliquiensegen!

 

Am Tag der Heiligsprechung Sr. Faustynas, am 30. April 2000, verkündete Papst Johannes Paul II. offiziell während der Predigt: „Von nun an wird der zweite Sonntag in der Osterzeit in der ganzen Kirche den Namen „Barmherzigkeitssonntag“ tragen.

 

Jesus selbst sagte zu Sr. Faustyna: „… Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet. Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären.“ (TB 699)

 

Alle Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen!

 

Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten
Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten

4. Einkehrnachmittag des Anna Schäffer Freundeskreises am 20. Februar 2016

 

P. Johannes Rothärmel CP gibt Impulse zur Fastenzeit im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit

 

Der Passionistenpater Johannes Rothärmel, der vielen noch von der Gemeindemission in der Pfarrei Mindelstetten im Jahr 2012 bekannt sein wird, konnte für den diesjährigen Einkehrnachmittag  des Anna Schäffer Freundeskreises am Samstag, 20. Februar 2016  gewonnen werden. Der Nachmittag beginnt um 14:00 Uhr im Pilgersaal.

Neben Impulsen zur Fastenzeit gibt es beim Einkehrtag Gelegenheiten zur  eucharistischen Anbetung und zur Beichte, aber auch zum gegenseitigen Austausch. Mit dem Rosenkranz und der Vorabendmesse der Pfarrei endet der Einkehrtag.

 

Alle Gläubige und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

 

Programm:

 

14.00Uhr

Begrüßung im Pilgersaal / 1. Vortrag

15.00Uhr

Heilige Stunde am Grab der hl. Anna Schäffer

16.15Uhr

Kaffepause

17.00Uhr

2. Vortrag

18.00Uhr

Beichtgelegenheit

18.30Uhr

19.00Uhr

Rosenkranz

Vorabendmesse

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Kreuz in der Anna Schäfferkirche in Mindelstetten
Das geöffnete Herz Jesu - Quelle der göttlichen Barmherzigkeit

 

Mit der Geburt Christi ist die Liebe Gottes Mensch geworden

 

Gesegnete Weihnachtenzeit!

 

 

 

Die unerschöpfliche Liebe Gottes zu uns Menschen wird mit der Geburt Christi für uns Menschen fassbar. Das göttliche Wort ist Fleisch geworden und hat die Liebe Gottes zu uns Menschen sichtbar gemacht. Gott möchte mit seiner Liebe alle Menschen beschenken. Wenn wir uns so beschenken lassen und die Liebe Gottes annehmen, können auch wir zur Liebe werden und unsere Mitmenschen ebenfalls mit Liebe beschenken.

 

Dieser göttliche Austausch – Gott kommt zu uns Menschen, damit die Menschen wieder zu Gott kommen können – wurde in der Pfarrei Mindelstetten an Weihnachten in festlichen Gottesdiensten gefeiert.

 

Im Krippenspiel „Der Retter kommt – anders als erwartet“, dass Kinder aus der Pfarrei in der Kinderchristmette aufgeführt haben, wurde dieses Weihnachtsgeheimnis dargestellt.

 

Mit festlicher Kirchenmusik wurden die Gottesdienste von den Chören der Pfarrei musikalisch umrahmt.

 

 

 

Krippenpiel der Kinder
Die Liebe Gottes ist Mensch geworden

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

 

Pfarrkirche Mindelstetten wird Ablasskirche

 

Papst Franziskus hat ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen.

Es beginnt am 8. Dezember 2015 und endet am 20. November 2016.

Es soll für alle Gläubigen ein echter Moment der Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes sein. Der Papst wünscht, dass das Jubiläum eine lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters sei, um seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können, damit der Glaube aller Gläubigen gestärkt und so das Zeugnis stets wirksamer werde. Der Hl. Vater legt fest, dass der Jubiläumsablass nicht nur in Rom gewonnen werden kann, sondern auch in den Wallfahrtskirchen und in den traditionell als Jubiläumskirchen ausgewiesenen Gotteshäusern.

Für die Diözese Regensburg hat Generalvikar Michael Fuchs die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mindelstetten als Ablasskirche bestätigt. Während der Dauer des Heiligen Jahres (8.12.2015 - 20.11.2016) kann hier der Jubiläumsablass gewonnen werden.

 

Für den vollkommenen Ablass gelten folgende Bedingungen:

1. Beichte

2. Besuch der hl. Messe mit Kommunion,

dabei Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters

(Vater unser und Gegrüßet seist du, Maria)

3. Freisein von jeder Anhänglichkeit an irgendeine Sünde

4. Besuch der Ablasskirche und Gebet nach freier Wahl

 

Es genügt, die einmalige sakramentale Beichte, um mehrere vollkommene Ablässe zu empfangen. Einmalige eucharistische Kommunion und einmaliges Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters genügen jedoch nur zur Gewinnung eines einzigen vollkommenen Ablasses.

Wenn die Disposition nicht vollständig vorhanden ist oder die oben genannten Bedingungen nicht vollständig erfüllt werden, gewinnt man nur einen Teilablass.

Einen vollkommenen Ablass kann man nur einmal am Tag gewinnen, einen Teilablass dagegen mehrmals.

 

Pfarrkirche Mindelstetten wird Ablasskirche
Pfarrkiche Mindelstetten wird Ablasskirche

Gedenken an die Verstorbenen am Fest Allerheiligen

 

Jedes christliche Grab ist eine Stätte der Hoffnung auf Auferstehung

 

Mit dem Fest Allerheiligen gedenkt die Katholische Kirche derjenigen Seelen, die den Himmel bereits erreicht haben, aber keinen eigenen liturgischen Gedenktag im Heiligenkalender haben. Auch das Ziel eines jeden Menschen, die Heiligkeit, wird an diesem Festtag in Erinnerung gerufen. Das Gedenken an die Verstorben ist ein weiterer Aspekt dieses Tages.

 

Beim Pfarrgottesdienst am Vormittag vertiefte Pfarrer Johann Bauer diese Gedanken.

Jedes christliche Grab ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch eine Stätte der Hoffnung auf Auferstehung, so Pfr.  Bauer in seine Predigt.  An das Fegefeuer, dem Ort der Läuterung erinnerte er ebenso,  wie an das Gebet für die Verstorbenen, das ein geistliches Werk der Barmherzigkeit ist. Auch die Gedanken an den eigenen Tod seien wichtig und für das rechte Verstehen des Lebens eine heilsame Übung.

 

Am Nachmittag zogen die Gläubigen nach der Andacht mit Totengedenken in Prozession zum Friedhof, wo der Ortsgeistliche die Gräber segnete.

Gräbersegnung am Fest Allerheiligen
Gräbersegnung am Fest Allerheiligen

90. Todestag der hl. Anna Schäffer gefeiert

 

Zahlreiche Gläubige kamen zum liturgischen Gedenktag der Heiligen

 

 

Zum 90. Mal jährt sich heuer der Todestag Anna Schäffers. Gewöhnlich ist für die Menschen ein Todestag kein Grund zum Feiern. Doch bei der hl. Anna wuchs die Sehnsucht nach dem Himmel, nach der Vereinigung mit Jesus Christus so sehr, dass ihr Todestag ihr Geburtstag für den Himmel wurde. Und Geburtstage feiert man. Mit diesen Gedanken begrüßte Ortspfarrer Johann Bauer Hauptzelebranten Domkapitular Thomas Pinzer aus Regensburg, mehrere Mitbrüder im priesterlichen Dienst als Konzelebranten und alle Gläubigen,  die wieder aus Nah und Fern zum liturgischen Gedenktag der Heiligen nach Mindelstetten gekommen sind.

 

Domkapitular Pinzer lud mit den Worten seiner Predigt die Gläubigen ein, am Lebensbeispiel Anna Schäffers zu lernen, Leiden anzunehmen und im Leiden zu lieben. Wenn man das nicht lernt, kann man nicht mitleiden und auch seinen Nächsten nicht lieben, betonte er. Anna Schäffer hat in der harten Schule ihres Lebens das Mitleiden und das Leiden für andere in Vollkommenheit gelernt und sich wie eine Traube in der Kelter ganz „auspressen“ lassen, so der Domkapitular weiter.  

 

Mit  Gedanken der Heiligen, die man vor jedem Gesätz des Psalters hörte, der vor dem Gottesdienst von Kindern und Jugendlichen aus der Pfarrei vorgebetet wurde, bereiteten sich die Gläubigen auf die Messe vor.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Kirchenchor aus Mindelstetten unter der Leitung von Wolfgang Schauer mit der Gounodmesse.

 

Nach der Eucharistiefeier zog der liturgische Dienst gemeinsam zum Grab Anna Schäffers, um dort für alle Anliegen der Kirche und der Gläubigen zu beten.

Der liturgische Dienst am Grab der Heiligen
Der liturgische Dienst am Grab der Heiligen

 

Diözesanwallfahrt des KDFB Eichstätt zum Grab der hl. Anna Schäffer

 

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke (OSB) zelebriert Festgottesdienst

 

 

 

Die im Zweijahresrhythmus stattfindende große Wallfahrt des Katholischen Deutschen Frauenbundes in der Diözese Eichstätt ging in diesem Jahr  zum Grab der hl. Anna Schäffer nach Mindelstetten.

 

Mit dem Zitat der Heiligen „Jesus Christus – die Sonne meines Lebens“, das sich die Organisatorinnen der Wallfahrt als Leitwort erwählt hatten, stand der Wallfahrtstag ganz im Sinne der Spiritualität Anna Schäffers.

 

Über drei Stationen, bei denen über Kreuz und Leiden am Lebensbeispiel Anna Schäffers nachgedacht wurde, zogen über 800 Frauen  von der Markthalle über das Anna Schäffer Geburtshaus hin zur Pfarrkirche.

 

Dort wurde vom Eichstätter Bischof in Konzelebration mit mehreren Priestern aus der Diözese ein festlicher Gottesdienst gefeiert.

 

„Die Wallfahrt zu einer Heiligen, die auf der Schattenseite des Lebens stand, sei ein starkes Zeichen für unsere Zeit und macht aufmerksam auf Menschen die heute auf der Schattenseite des Lebens stehen“ sagte Bischof Hanke in seiner Predigt. Die Kirche braucht starke Frauen, die durch ihre geistliche Mutterschaft  den Glauben durch Kreuz und Leid durch tragen,  so der Bischof weiter und ermutigte die Frauen in ihrem Engagement für die Kirche.

 

Im Anschluss an die Eucharistiefeier und dem bischöflichen Segen ging es gemeinsam zur Markthalle, wo die Frauen vom Mindelstettener Bürgermeister Alfred Paulus begrüßt und von der Feuerwehr und dem Schützenverein mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden.

 

 

 

 

 

Festgottesdienst mit Bischof Hanke (OSB)
Festgottesdienst mit Bischof Hanke (OSB)

 

Neue Medaillons mit Berührungsreliquie

 

Anhänger sind im Pfarrbüro erhältlich

 

Medaillons mit einem Stückchen Tuch, auf dem die Gebeine der hl. Anna Schäffer  lagen, sind ab sofort  im Pfarramt erhältlich.

Ende September 2012 wurde die Gruft in der Pfarrkirche anlässlich der Heiligsprechung geöffnet. Dabei wurden die Gebeine Anna Schäffers entnommen und von einem Arzt anatomisch korrekt auf ein großes weißes Tuch gelegt. Dieses Tuch, das mit den Gebeinen der Heiligen in Berührung kam, wurde einige Wochen später in kleine Teile zerschnitten.  Diese Stoffstück wurden an eine Firma in Italien gegeben mit dem Auftrag, diese in Medaillons einzuarbeiten.  Diese Anhänger stehen jetzt den Gläubigen auf Anfrage zum würdigen Gebrauch zur Verfügung.

 

Neue Medaillons mit Berührungsreliquie
Die neuen Medaillons mit einer Berührungsreliquie

Reliquie der heiligen Anna Schäffer geht nach Talmenka/Novosibirsk/Sibirien

 

Übergabe des Reliquiars in Mindelstetten

 

Vor 20 Jahren baute der Verein „Kirchen für den Osten“ für die Pfarrei Talmenka, die ca. 600 Kilometer südlich von Novosibirsk in Sibirien liegt, eine Kirche. Diese ist Mittelpunkt  für  die  Christen  der Region geworden. Drei Priester sind in dieser Zeit aus der Pfarrei hervorgegangen.


Auf Wunsch der Gläubigen aus der Pfarrei Talmenka, hat sich  jetzt ihr Bischof Josef Werth aus Novosibirsk an den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer gewandt, und ihn um die Überlassung einer Reliquie der heiligen Anna Schäffer für die Kirche gebeten.

 

Bischof Voderholzer hat Pfarrer Johann Bauer bereits eine Reliquie zur Übergabe überlassen. Bernhard Thoma, der Vize-Vorsitzende von „Kirchen für den Osten“, wird nach Talmenka reisen und der Pfarrei die Reliquie überbringen. Im Beisein einer Gruppe von Mitgliedern des Anna-Schäffer-Freundeskreises hat nun Pfarrer Bauer die in einem Reliquiar gefasste Kostbarkeit an den Boten übergeben, der die Reliquie nach Sibirien bringt.

 

Pfarrer Bauer übergibt mit Mitgliedern des Anna Schäffer Freundeskreises das Reliquiar an Bernhard Thoma
Übergabe des Reliquiars am Grabe der Heiligen

 

Der Anna Schäffer Gebetstag war wieder ein Segenstag!

 

„Die hl. Anna Schäffer hält mit ihren  Händen  über Mindelstetten und Umgebung den Himmel offen.“

 

 

Der Namenstag der hl. Anna Schäffer am 26. Juli ist jährlich der Hauptwallfahrtstag in Mindelstetten.

 

Bereits am Vormittag zum 9:00 Uhr Gottesdienst sind zahlreiche Pilger gekommen, sodass nicht nur die beiden Kirchen gefüllt waren, sondern auch noch der ganze Kirchenvorplatz.

 

Pfr. Bauer begrüßte zu diesem Gottesdienst neben den Gläubigen Pfr. Fersch als Hauptzelebranten und P. Paulus (CFR)  als Konzelebrant. Der Gebetstag ist 1972 eingeführt worden, als der Seligsprechungsprozess eröffnete und im Zuge dessen die Gebeine der hl. Anna Schäffer vom Friedhof in die Pfarrkirche übertragen wurden. Die Intention war damals,  um die Seligsprechung und später um die Heiligsprechung zu beten. Diese Gebete sind erhört worden. Jetzt wird an diesem Tag für alle Anliegen gebetet, die zum Grab der hl. Anna getragen werden, aber auch  für alle Anliegen der Weltkirche. So sei der Wunsch der jungen Anna, in die Mission zu gehen, auf besondere Weise erfüllt worden.

 

Pfarrer Fersch ging dann in seiner Predigt auf die Ausstrahlung des Lebens der hl. Anna Schäffer ein, die bis in unsere Zeit reicht. Deshalb kann er sich vorstellen, dass die hl. Anna mit ihren Händen über Mindelstetten und Umgebung den Himmel offen hält.

 

Die Messe im außerordentlichen Ritus mittags, sowie die Bruderschaftsandacht am Nachmittag wurden von Domvikar Schwager, dem Leiter der Abteilung für Selig- und Heiligsprechungen in der Diözese Regensburg,  feierlich gehalten. Die anschließende Möglichkeit, den Einzelsegen mit der Reliquienmonstranz der hl. Anna zu erhalten sowie die angebotenen Beichtgelegenheiten  während des ganzen Tages nutzten viele Gläubige.

 

Auch besuchten zahlreiche Pilger das nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten wieder eröffnete Anna Schäffer Geburtshaus.

 

Höhepunkt und Abschluss des Gebetstages war  der Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger, der daran erinnerte, dass die hl. Anna Schäffer, obwohl  ihr Wunsch Ordensschwester zu werden, nicht erfüllt wurde, die evangelischen Räte – Armut, Gehorsam, Ehelosigkeit – lebte und trotz ihrer großen materiellen Armut glücklich war. So gab er allen Gläubigen die Empfehlung, zufrieden zu sein mit dem was man hat und nicht immer noch mehr haben zu wollen.

 

Nach dem allgemeinen Priminzsegen von Kaplan Adam Karolczak und dem bischöflichen Segen wurde noch die Möglichkeit angeboten, den Einzelpriminzsegen in der Pfarrkirche zu empfangen.

 

Neben den vielen geistlichen Angeboten und Impulsen war der Anna Schäffer Gebetstag aber auch wieder ein Tag der Begegnung und des Austausches unter den Gläubigen.

 

Auszug nach dem Gottesdienst
Auszug nach dem Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Pappenberger

Anna Schäffer Gebetstag am 26. Juli 2015

Programm

 

9:00 Uhr Eucharistiefeier mit Predigt, Pfarrer Josef Fersch

hernach Beichtgelegenheit bis 11:30 Uhr

10:15 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

14:30 Uhr Bruderschaftsandacht mit Weihe der Andachtsgegenstände

14:30 Uhr - 18:30 Uhr Beichtgelegenheit

15:45 Uhr, 16:45 Uhr Filmvorführung im Pilgersaal

10:15 Uhr bis 18:30 Uhr Geburtshaus durchgängig geöffnet

17:30 Uhr Rosenkranz

18:30 Uhr Weihe der Andachtsgegenstände

19:00 Uhr Pontifikalgottesdienst in Konzelebration

Hauptzelebrant und Prediger H. H. Weihbischof Reinhard Pappenberger

 

Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen!

Bildausschnitt von einem Originalfoto der hl. Anna
Heilige Anna Schäffer bitte für uns!

 

Bei strahlendem Sonnenschein Fronleichnam gefeiert

 

Fest des Leibes und Blutes Jesu Christi mit  Gottesdienst und Prozession begangen

 

 

Zu den schönsten Festen im Kirchenjahr gehört mit Sicherheit der „Prangertag“, wie das Fronleichnamsfest im Volksmund genannt wird.

 

Beim feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Kirchenchor  unter der Leitung von Wolfgang Schauer musikalisch umrahmt wurde, erklärte Pfarrer Bauer in der Predigt den Ursprung und  Sinn des seit dem Jahre 1264 in der gesamten Kirche  gefeierten Festes.  So wurde mit diesem Fest der Wunsch der Gläubigen nach der  Gegenwart Jesu Christi  über die Messe hinaus auch im Alltag erfahrbar gemacht. Wenn bei der Prozession der Leib Christi in der Monstranz durch das festlich geschmückte Dorf getragen wird, wird der ganze Ort zum Gotteshaus.

 

Bei vier, von den Anwohnern festlich hergerichteten Altären, machte die Prozession halt, um das Evangelium zu hören, den Anliegen der Kirche und der Gemeinde zu gedenken und den eucharistischen Segen zu empfangen.

 

Der Leib Christi wird in der Monstranz durch den Ort getragen
Feierliche Prozession durch den Ort

 

Zeugnis einer Bekehrung

Vom Bunga-Bunga-Girl zur Quelle des Liches

 

1983 in Polen geboren hatte Ania eine schwierige Jugend. Ihr Vater war an Alkoholkonsum verstorben, mit der Mutter hatte sie große Schwierigkeiten. Dies gipfelte mit 13 Jahren in einen Selbstmordversuch. Anschießend floh sie auf die „Straße“ mit allen negativen Begleiterscheinungen. Durch ein fadenscheiniges Angebot einer Model-Karriere kam sie nach Italien. Dort konnte sie dem Umfeld der Prostitution entfliehen und gelangte über eine Modeagentur in eine Scheinwelt des Reichtums um den ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Ihr Leben änderte sich als ihr jemand die Frage stellte: „Ania was machst Du?“

Am Sonntag, 14. Juni 2015, 19:00 Uhr gibt Ania ihr Zeugnis in der Pfarrkirche in Mindelstetten. Alle Interessierten sind dazu recht  herzlich eingeladen.

Programmablauf:

18:30 Uhr Begrüßung und Lobpreis

19:00 Uhr Zeugnis Ania

20:30  Uhr Vorstellung Projekt „Reine Herzen“

20:45 Uhr Ende der Veranstaltung

 

 

Ania vor und nach ihrer Bekehrung
Zeugnis einer Bekehrung

 

Fest der Erstkommunion in der Pfarrei Mindelstetten gefeiert

 

Zum ersten Mal den Leib des Herrn ermpfangen

 

Zur ersten hl. Kommunion gingen am vergangenen  Sonntag sechs Kinder aus der Pfarrei Mindelstetten.

 

Die Kinder und ihre Eltern trafen sich mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Bauer  kurz vor dem Gottesdienst im Pfarrheim,  um von dort aus in das festlich geschmückte Gotteshaus ein zu ziehen.

 

Dort wurden sie von Orgelmusik und dem Gesang des Kinder- und Jugendchores, der den Gottesdienst musikalisch gestaltete, festlich  empfangen.  

 

In seiner Predigt richtete Pfarrer Bauer seine Worte besonders an die Erstkommunikanten  und ihre  Eltern: mit jeder Kommunion will  uns Jesus Christus seine unvergleichliche Freundschaft und Nähe schenken, die wir mit Glauben und Liebe erwidern sollen.  An die Erwachsenen richtete er die Einladung,  ihre Beziehung zu Jesus Christus zu überdenken und ggf. wieder aufleben lassen.

 

Die Erstkommunionkinder durften den Gottesdienst mitgestalten und Lesung und Fürbitten vortragen. Nach der Wandlung  lud Pfarrer Bauer die Mädchen und Buben ein,  zum Altar hochzukommen um gemeinsam das Vater unser zu beten und anschließen den Friedengruß aus zu tauschen.

 

Nach dem feierlichen Moment der Spendung der Erstkommunion beteten die Kinder gemeinsam das Dankgebet.

 

Mit dem Segen und den besten Wünschen für ihren Festtag entließ Pfarrer Bauer die Erstkommunionkinder.

 

 

 

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Bauer und ihrer Klassenlehrerin
Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Bauer und ihrer Klassenlehrerin

 

Neuaufnahme bei der Katholischen Landjugend

 

Elf Jugendliche traten der Jugendbewegung bei

 

 

Am dritten Sonntag in der Osterzeit konnte Pfarrer Bauer die Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) mit ihrer Fahnenabordnung  zum Pfarrgottesdienst begrüßen. Besonders begrüßte er die elf Jugendlichen, die im Laufe des Gottesdienstes neu in die Jugendbewegung aufgenommen wurden.

 

In seiner Predigt über die Barmherzigkeit Gottes brachte der Geistliche den Gläubigen die unendliche Liebe Gottes dar, die durch das geöffnete Herze Jesu am Kreuz sichtbar wurde. Jesus Christus dürstet nach der Liebe und Hinwendung jeder Seele.

 

Pfarrer Bauer wünschte den Jugendlichen am Ende des Gottesdienstes, der von der Musikgruppe der Landjugend unter der Leitung von Sara Lang umrahmt wurde, zwischenmenschliche Freundschaften und eine tiefe Freundschaft zu Jesus Christus, die alle Stürme des Lebens überstehen.

 

Die Mitlgieder der KLJB stellten sich nach dem Gottesdienst zu einem Erinnerungsfoto auf
Die Mitglieder der KLJB nach dem Gottesdienst

 

"Christus ist auferstanden – Er ist wahrhaft auferstanden!"

 

Kar- und Ostertage in der Pfarrei Mindelstetten gefeiert

 

 

Tod und Auferstehung Jesu Christi bilden das Zentrum des christlichen Glaubens. Und wie in jeder Pfarrei weltweit, so wird auch in Mindelstetten jährlich  dieses einmaligen Ereignisses der Weltgeschichte mit beeindruckenden, liturgischen Feiern gedacht.

 

Im  kahlen  Altarraum, der die Finsternis und Leere der Welt ohne Jesus Christus vermitteln soll, fand am Karfreitag das Gedenken an Leiden und Tod statt.

 

Mit der Segnung des Osterfeuers und dem Entzünden der neuen Osterkerze  auf dem Kirchplatz  beginnt jährlich die Auferstehungsfeier. Nach dem Einzug in die dunkle Kirche, den Lesungen und der Taufwasserweihe  richtete Pfarrer Bauer  an die Firmlinge der vergangenen Jahre einige Worte.  Heuer berichtete er von einem 15jährigen Jugendlichen aus Thailand, mit dem er in E-Mailkontakt steht. Dieser Kontakt wurde über die hl. Anna Schäffer hergestellt, die der junge Thailänder sehr verehrt. Der Jugendliche schrieb Pfarrer Bauer, dass er in der Osternacht 2014 Taufe, Firmung und Erstkommunion empfangen hat, und dass ihm der Glaube an Jesus Christus alles bedeutet.

 

Am Ostersonntag ging Pfarrer Bauer in der Predigt  auf den Zusammenhang von Liebe, Leiden und Erlösung ein. Jede Liebe, die sich im Leiden bewährt, führt zur Erlösung. Diesen Weg, den Jesus Christus voranging, folgte auch Anna Schäffer, die sagte: „Im Leiden habe ich Dich lieben gelernt!“

 

Mit der Speisenweihe und dem österlichen Segen endeten jeweils die Gottesdienste.

 

Auferstandener Christus in der Anna Schäffer Kirche
Jesus lebt! - Auferstandener Christus in der Anna Schäffer Kirche

 

Fest der Barmherzigkeit Gottes

 

Am Sonntag nach Ostern (12.04.) wird  in der Pfarrkirche in Mindelstetten der Barmherzigkeitssonntag  gefeiert

 

Programm:

 

13.30 Uhr: Hl. Beichte,  Barmherzigkeitsstunde: Kreuzwegandacht,

                Novenengebet,  Barmherzigkeitsrosenkranz

14.30 Uhr: eucharistischer Rosenkranz

15.00 Uhr: feierlicher Gottesdienst mit Predigt.

Nach dem Gottesdienst Reliquiensegen!

 

Am Tag der Heiligsprechung Sr. Faustynas, am 30. April 2000, verkündete Papst Johannes Paul II. offiziell während der Predigt: „Von nun an wird der zweite Sonntag in der Osterzeit in der ganzen Kirche den Namen „Barmherzigkeitssonntag“ tragen.

 

Jesus selbst sagte zu Sr. Faustyna: „… Ich wünsche, dass das Fest der Barmherzigkeit Zuflucht und Unterschlupf für alle Seelen wird, besonders für die armen Sünder. An diesem Tag ist das Innere Meiner Barmherzigkeit geöffnet. Ich ergieße ein ganzes Meer von Gnaden über jene Seelen, die sich der Quelle Meiner Barmherzigkeit nähern. Jene Seele, die beichtet und die Heilige Kommunion empfängt, erhält vollkommenen Nachlass der Schuld und der Strafen; an diesem Tag stehen alle Schleusen Gottes offen, durch die Gnaden fließen. Keine Seele soll Angst haben, sich Mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären.“ (TB 699)

 

Alle Gläubigen sind zur Mitfeier herzlich eingeladen!

 

Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten
Bild des barmherzigen Jesu in der Pfarrkirche in Mindelstetten

 

Reliquien der hl. Anna Schäffer beim 5. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche

 

Die hl. Anna wieder auf Mission

 

 

 

Der 5. Internationale Kongress Treffpunkt Weltkirche, der vom 12. bis 15. März 2015 im Kongresszentrum  Würzburg stattfand und vom päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ organisiert wird, stand dieses Jahr unter dem Leitwort „ Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Grenzen der Erde.“ (Apg 1,8)

 

Diesen  Auftrag, mit dem Jesus Christus seine Apostel in alle Welt sandte und dem die hl. Anna Schäffer als Missionsschwester folgen wollte,  erfüllt sie nun nach ihrer Heiligsprechung immer mehr. So waren ihre Reliquien zusammen mit  einer Reliquienmonstranz  des hl. Johannes Paul II. in einem  zu einer Anbetungskapelle umgestalteten Konferenzzimmer  während des Kongresses in Würzburg  zur Verehrung ausgestellt.

 

Die hl. Anna Schäffer und Papst Johannes Paul II.  begleiteten mit ihrer Anwesenheit und ihrer Fürsprache diese segensreichen  und informativen Tage. Über 2000 Teilnehmer befassten sich mit Themen wie „Aspekte der Christenverfolgung weltweit“,  „Aberglaube im aufgeklärten Europa und die christliche Sicht“, „Katholische Medienmacht (-losigkeit?) in aller Welt“, „Geistliche Berufungen: Die große Bedeutung der Orden für das Leben der katholischen Kirche und die Verbreitung des Glaubens“ und vielen weiteren.

 

Glaubenszeugen, Referenten und kirchliche Würdenträger  aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus Lettland, der Ukraine,  den Philippinen, aus  Jamaika, Brasilien und vielen  anderen Ländern gaben bei Vorträgen, Impulsen, Podiumsdiskussionen und Interviews einen Einblick in das Leben der Kirche weltweit.

 

Neben diesen Informationen standen auch  Musik, Gebet, Beichtgelegenheit und täglich ein Pontifikal-Gottesdienst auf dem Programm.

 

Bischof Dr. Gregor Maria Hanke aus Eichstätt, Patriarch Foud Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem,  Bischof Kyrillos Samman OFM, Koptisch-Katholischer Bischof von Assiut (Ägypten) und Erzbischof Zbignevs Stankevics aus Riga zelebrierten mit den anwesenden Priestern den Pontifikal-Abschlussgottesdienst am Sonntag. Als Abschlusswort gab  Hauptzelebrant  und Prediger, Bischof Hanke aus Eichstätt den Teilnehmern mit auf den Weg:  „Der Glaubensweg ist ein Liebesweg. Liebender Glaube und glaubende Liebe führen uns hinaus ins Weite.” (mehr unter www.kirche-in-not.de)

 

Reliquien der hl. Anna Schäffer in der Anbetungskapelle
Freunde der hl. Anna aus aller Welt

 

3. Einkehrtag des Anna Schäffer Freundeskreises

 

Professor für christliche Spiritualität gibt Impulse zum Gebetsleben

 

 

Professor Dr. Wolfgang Vogl, der an der Universität Augsburg christliche Spiritualität lehrt, konnte für den jährlich in der Fastenzeit stattfindenden Einkehrtag des Anna Schäffer Freundeskreises gewonnen werden.

 

In seiner Begrüßung hieß Pfarrer Bauer alle Gläubigen und Prof. Dr. Vogl herzlich willkommen. Er bedankte sich beim Referenten für seine spontane Zusage den Einkehrtag zu referieren,  da der ursprünglich angedachte Referent aus gesundheitlichen Gründen absagen musste.

 

Prof. Vogl stellte  in seinem Einstiegsvortrag die Frage: Warum beten wir eigentlich? Weil es Gott gibt, Gott uns geschaffen hat und wir in seiner Liebe leben,  ist in jedem Menschen das Verlangen vorhanden mit Gott in Beziehung zu treten. Aus diesem Grund ist beten wie atmen für den Leib: lebensnotwendig für die Seele.

 

Bei der eucharistischen Anbetung  in der Anna Schäffer Kirche konnten die Teilnehmer dieses Atemholen der Seele einüben.

 

Nach der anschließenden  Kaffeepause ging Prof. Vogl  in seinem zweiten Vortrag auf die verschiedenen Formen des Gebetes ein, die in das Gebet der Hingabe münden sollen. Mit seinem priesterlichen Segen verabschiedete er sich von den Teilnehmern. Mit Beichtgelegenheit, Rosenkranz und  hl. Messe endete der Einkehrtag.

 

Anbetung beim Einkehrtag 2015
Anbetung beim Einkehrtag

Am Aschermittwoch Geburtstag der hl. Anna Schäffer gefeiet

Pfarrei Mindelstetten feierte 133. Geburtstag ihrer Heiligen

 

Der Geburtstag der hl. Anna Schäffer, der 18. Februar,  wird in der Pfarrei Mindelstetten jedes Jahr in einem Gottesdienst gefeiert. Heuer fiel er mit dem Aschermittwoch zusammen.

Der Aschermittwoch steht am Beginn der 40. tägigen österlichen Fast- und Bußzeit. Da die hl. Anna ihr Leben  und Leiden Gott als Sühne für die Sünden der Welt aufgeopfert hat, kann sie uns gut durch diese Fastenzeit begleiten, betonte Pfarrer Bauer in seiner Predigt. Ihre Fastenzeit dauerte nicht 40 Tage, sondern 25 Jahre, in denen die heilige Anna immer bemüht war, Gott näher zu kommen.

So rückte sie in ihrer Leidenszeit nicht ihre Krankheit in den Mittelpunkt ihres Lebens, sondern ihre Beziehung zu Jesus Christus und den Mitmenschen. Aus dieser ihrer inneren Einstellung wurde sie zu dem, was sie bis heute ist: Zur Fürsprecherin und Trösterin.

Im Anschuss an seine Predigt teilte Pfarrer Bauer das Aschenkreuz mit den Worten "Gedenke Mensch, dass du Staub bist und zu Staub zurück kehren wirst!" an die Gläubigen aus.

Das Grabmal der hl. Anna Schäffer
Am 18. Februar 1882 wurde die hl. Anna Schäffer geboren

Sterben in Würde: Darf ich sterben - muss ich leben?

Vortrag am 23. Februar 2015 in Mindelstetten

 

Die deutsche Bischofskonferenz hat  die  "Woche für das Leben" im Jahr 2015 unter das Leitthema "Sterben in Würde" gestellt.

Zu diesem Thema findet am Montag, 23.02.2015, um 19:45 Uhr im Pilgersaal in Mindelstetten ein Vortrag statt, bei dem die Referentin, Frau Teresa Loichen vom Netzwerk Leben der Diözese Eichstätt, der Frage nachgeht: "Darf ich sterben - muss ich leben?"

Die Pfarrei Mindelstetten lädt zu diesem Vortrag alle Interessierten - auch von Auswärts - recht herzlich ein.

Vor dem  Vortrag findet in der Pfarrkirche um 19:00 Uhr eine hl. Messe statt.

 

Woche für das Leben - Herr, in deine Hände...
Woche für das Leben 2015

 

Renovierungsarbeiten am Geburtshaus der hl. Anna Schäffer schreiten voran

Ortstermin an der Baustelle

 

Die im Sommer 2014 begonnene Renovierung des Anna Schäffer Hauses macht Fortschritte. So wurden bereits die notwendigen Arbeiten am Dachstuhl abgeschlossen,  das typische Jura-Haus Steindach fachgerecht erneuert, die Außenfundamente trockengelegt, sowie Ausbesserungsarbeiten an der Fassade vorgenommen.

 

Bei einem Ortstermin der Kirchenverwaltung, der bauleitenden Architektin, der Vertreter des Denkmalamtes und einiger beteiligter Firmen, konnte man sich vom Baufortschritt, aber auch von den noch notwendigen Arbeiten ein Bild machen.

 

Neben dem Einbau einer energieeffizienten Heizungsanlage,  dem Einbau von denkmalgerechten Fenstern, den Maler- und Elektroarbeiten,  steht auch die Trockenlegung der Innenwände noch aus.

 

Nach Abschluss der Arbeiten, mit dem im Frühsommer dieses Jahres zu rechnen ist, wird die momentan im Pilgersaal ausgelagerte Anna Schäffer Ausstellung wieder im Geburtshaus für die Pilger zu besichtigen sein.

 

Wenn Sie die Renovierungsarbeiten finanziell unterstützen wollen, wäre Ihnen die Kirchenstiftung Mindelstetten als Baulastträger sehr dankbar.

 

Empfänger: Kath. Kirchenstiftung Mindelstetten

 

Verwendungszweck: Anna Schäffer

 

Raiffeisenbank Riedenburg-Lobsing EG

 

IBAN: DE49 7216 9831 0100 5115 60

 

BIC: GENODEF1RBL

 

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus; dazu ist es allerdings erforderlich, dass Sie uns Ihre Anschrift mitteilen (Pfarramt Mindelstetten, Kirchplatz 2, 93349 Mindelstetten, 08404 449, pfr.mds@t-online.de.

 

Herzliches Vergelt´s Gott

 

Ortstermin am Anna Schäffer Geburtshaus
Das Anna Schäffer Geburtshaus während der Renovierungszeit

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt …

Die Geburt Jesu Christi in den Gottesdiensten gefeiert

 

Im besonderen Glanz der Weihnacht erstrahlte auch in diesem Jahr wieder die Kirche von Mindelstetten. Bereits in der Kinderchristmette konnte Pfarrer Bauer viele Gläubige in der überfüllten Kirche begrüßen. Die Botschaft von der Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, wurde im Krippenspiel der Grundschulkinder eindrucksvoll dargestellt.

In seinen Predigten am hl. Abend und am Hochfest der Geburt des Herrn betonte Pfarrer Bauer, dass der unendliche, allmächtige Gott sich durch die Geburt seines Sohnes als kleines Kind uns in Armut und Schwachheit nähert, damit wir Gott nicht nur verehren, sondern auch lieben können.

Die große Anzahl der Ministranten und der festliche Gesang des Mindelstettener Kinder- und Jugendchores sowie des Kirchenchores verliehen den Gottesdiensten wieder einmal einen besonderen festlichen Rahmen.

 

Festlicher Weihnachtsglanz
Frohe und gesegnete Weihnachten!

 

Marána tha – Komm, Herr Jesu!

Advent – mehr als nur Vorweihnachtszeit

 

 

Nur wenige Menschen sind sich noch bewusst, dass  die Adventszeit mehr ist als Dekoration, Weihnachtsmärkte und Plätzchen backen.

Pfarrer Bauer brachte das in seiner Predigt am ersten Adventssonntag folgender Maßen auf den Punkt: „ Adventszeit ist mehr als die drei „G“ – Gebäck, Glühwein und Gemüt.  Es sollen auch die drei „B“ nicht zu kurz kommen: beten, beichten und Bibel lesen.“

 

So ist der Advent eine Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn – in zweifacher Hinsicht.

Zum einen soll diese Zeit eine Vorbereitungszeit auf die erste Ankunft des Herrn -  seine  Geburt -sein, zum anderen aber auch eine Zeit des Ausschauhaltens nach der zweiten Ankunft des Herrn.

Mit der zweiten Ankunft des Herrn ist nicht nur seine Wiederkunft in Glanz und Herrlichkeit am Ende der Zeiten gemeint, sondern auch seine Ankunft in den Herzen eines jeden einzelnen  Menschen.

Damit Jesus Christus auch in unseren Herzen geboren werden kann, müssen wir ihm unsere Herzen weit öffnen. Und dazu können uns die drei „B“ helfen: beten, beichten und Bibel lesen.

 

Dann werden wir, wie die ersten Christen, beten: Marána tha – Komm, Herr Jesu!

 

Gesegnete Adventszeit
Advent - mehr als nur Vorweihnachtszeit

Lebendiges Glaubenszeugnis eines Millionenbetrügers

„Ziemlich bester Schurke“ Josef Müller fesselt mit seinem Vortrag im Pilgersaal

 

Eine bizarre Geschichte vom Aufstieg in die Schickeria und vom tiefen Fall ins Nichts bekam man beim Vortrag  „Ziemlich bester Schurke – wie ich immer reicher wurde“ von Josef Müller zu hören. Die Lebensreise des Redners klingt schräg und absurd. Josef Müller, der mit 17 eine Autounfall hatte und seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt,  wurde Konsul von Panama, lernte einen Drogengeneral, sowie Prinz Charles kennen und brachte Millionenbeträge im Flieger nach Deutschland. Heute berichtet Josef Müller von seiner Kehrtwende, nachdem sein Leben wie ein Kartenhaus zusammen gefallen ist.

 

Zwei Stunden lang erzählt Müller  von der Wende zwischen dekadentem Leben zum lebendigen Glauben. Deshalb klingt die wilde Geschichte  auch wie eine Neufassung aus dem 21. Jahrhundert  von der Heimkehr des verlorenen Sohnes zu seinem Vater.

 

Josef Müller im Pilgersaal
Josef Müller bei seinem Vortrag im Pilgersaal

Ziemlich bester Schurke – wie ich immer reicher wurde

Josef Müller – Partylöwe, Frauenheld, Millionenbetrüger zum Vortrag in Mindelstetten

 

Viele Menschen hat er um ihr Geld gebracht. Aber dann muss er doch einmal ins Gefängnis. Er wird zu neun Jahren verurteilt, von denen er nicht alle absitzen muss. Dort erlebt er ein himmlisches Wunder.

Josef Müller hat viel Geld von gutgläubigen Menschen an der Börse verzockt, und heute berichtet er freimütig von all seinen kriminellen und moralischen Verfehlungen. Er erzählt von Prominenten, von Luxusautos und von Frauengeschichten.

Vor allem aber erzählt Josef Müller eindrucksvoll vom Wendepunkt in seinem Leben, der ihn trotz aller Ausweglosigkeit neue Perspektiven eröffnet hat.

Alle, welche Gott nicht all zu viel zutrauen, sollten Josef Müller unbedingt erleben. Gelegenheit dazu ist am Montag, 10. November 2014, 19:45 Uhr im Pilgersaal in Mindelstetten.

Josef Müller - Ziemlich bester Schurke
Ziemlich bester Schurke - Josef Müller

 

Rosenkranzbruderschaftsfest und Gedenktag der hl. Anna Schäffer am 5. Oktober gefeiert

Domkapitular Dr. Roland Batz Hauptzelebrant und Prediger am Gedenktag

 

 

Nach dem 26. Juli, dem Namenstag der hl. Anna Schäffer, zu dem seit 1972 jährlich tausende Pilger aus der näheren und weiteren Umgebung kommen, entwickelt sich der 5. Oktober, der Sterbetag der Heiligen zum zweiten Hauptwallfahrtstag in der Pfarrei.

 

Bereits einige Tage davor besuchen vermehrt Pilgergruppen das Grab der Heiligen. So pilgerten Fußwallfahrergruppen aus den Pfarreien Kösching und Schamhaupten am 3. Oktober nach Mindelstetten. Die Pilger aus Altmannstein kamen dann wie jedes Jahr am Abend des 5. Oktobers zu Fuß nach Mindelstetten.

 

Auf den diesjährigen 5. Oktober fiel in der Pfarrei auch das Rosenkranzbruderschaftsfest, das in Mindelstetten immer feierlich begannen wird. In seiner Predigt beim Vormittagsgottesdienst wies Pfarrei Bauer auf die Macht des Rosenkranzgebetes hin und dankte bei dieser Gelegenheit allen treuen Betern, die  täglich in der Pfarrkirche den Rosenkranz beten. Mit der Rosenkranzprozession am Nachmittag zeigte man, dass auch außerhalb der Kirche der Alltag mit dem Gebet durchdrungen werden soll.

 

Das Abendprogramm zu Ehren der hl. Anna Schäffer begann dann um 17:30 Uhr mit dem Psalter, bei dem vor jedem Gesätz ein kurzer Gedanke der hl. Anna zu hören war.
Hauptzelebrant  des Abendgottesdienstes war Domkapitular Dr. Roland Batz aus Regensburg, der in seiner Predigt die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens, auch des Kranken und Behinderten, betonte und als Beispiel das Leben der hl. Anna Schäffer  hervorhob.

 

Am Ende des Gottesdienstes zog der liturgische Dienst mit den Konzelebranten zum Grab  der  hl. Anna, wo sie eine kurze Statio hielten.

 

Statio der Konzelebranten am Grab der hl. Anna
Statio der Konzelebranten am Grab der hl. Anna

Gott für die Früchte der Erde und der menschichen Arbeit gedankt

Erntedank in Mindelstetten

 

In einem ferlichen Gottesdienst, den die KLJB Mindelstetten musikalisch gestaltete, dankte die Pfarrrei Mindelstetten, Gott für die Ernte dieses Jahres.

Pfarrer Bauer segnete die Erntegaben und dankte den Mädchen der Landjugend für die Gesaltung des Erntealtares

In seiner Predigt zum Evangelium von der Arbeitern im Weinberg des Herrn ging Pfarrer Bauer darauf ein, dass man nicht neidisch auf die anderen schauen sollte, sondern dankbar auf das eigene Leben.

 

Erntealtar in der Pfarrkirche Mindelstetten
Erntealtar in der Pfarrkirche in Mindelstetten

Riedenburger Altötting Wallfahrer in Mindelstetten

Dritte Fusswallfahrt der Riedenburger zur hl. Anna Schäffer

 

Bereits das dritte Jahr wallfahrten die Riedenburger Altötting Wallfahrer zum Grab der hl. Anna Schäffer. Über 200 Personen machten sich am 3. Sonntag im September auf den 20 Kilometer langen Weg von Riedenburg aus über Altmannstein nach Mindelstetten.

Nach der Begrüßung am Grab der Heiligen durch den Ortsgeistlichen Pfr. Bauer, zelebrierte der Wallfahrtspfarrer Werner Sulzer den Wallfahrtsgottesdienst.

Nach der Kirche ging es dann gemeinsam zur Markthalle, wo dann die Mindelstettener Altöttingwallfahrer die Pilger mit Kaffee und Kuchen bewirteten.

Wallfahrtsgottesdienst mit Pfr. Sulzer
Wallfahrtsgottesdienst der Riedenburger Fusswallfahrer

"Anna Schäffer - Sehnsucht nach der ewigen Heimat"

Theaterstück über das Leben der hl. Anna Schäffer beeindruckt

 

Zu einem eindrucksvollem Erlebnis wurde die Uraufführung des Stückes "Anna Schäffer - Sehnsucht nach der ewigen Heimat" von Sigrid Mannstorfer durch die Theatergemeinschaft Ihrlerstein in der alten Pfarrkirche St. Jakob in Ihrlerstein. Die Botschaft des Stückes berührte die vielen Besucher tief und trug dazu bei, das Leben der neue Heiligen den Menschen unserer Zeit nahezubringen.

Auch der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, sowie der Mindelstettener Ortsgeistliche Pfarrer Johann Bauer besuchten jeweils eine Aufführung und zeigten sich "tief bewegt und angerührt".

Sehnsucht nach der ewigen Heimat - Pfarrer Rieger besucht Anna Schäffer
Sehnsucht nach der ewigen Heimat - Pfarrer Rieger besucht Anna Schäffer

Senioren aus dem Kreis Dingolfing wallfahrten zum Grab der hl. Anna Schäffer

Diözesancaritasdirektor Dr. Roland Batz predigt in Mindelstetten

 

Rund 450 Senioren aus dem ganzen Landkreis Dingolfing beteiligten sich an der Wallfahrt, die dieses Jahr zum Grab der hl. Anna Schäffer ging. Pfr. Johann Bauer aus Mindelstetten begrüßte die große Wallfahrergruppe in der Kirche, bevor der Regensburger Diözesancaritasdirektor Dr. Roland Batz mit vielen Priester aus dem Kreis Dingolfing den Wallfahrtsgottesdienst zelebrierte.

In seiner Predigt erklärte Domkapitular Batz , dass Anna Schäffer durch ihre Leiden nicht vebitterte, sondern durch ihr Leben anderen zum Vorbild geworden sei. "Machen Sie es wie Anna Schäffer", sagte er, "lächeln Sie Ihrem Nachbarn links und rechts zu. Das wird Ihnen und uns alles einen neuen Aufbruch geben."

 

Caritasseniorenwallfahrt Dingolfing geht nach Mindelstetten
Senioren aus dem Kreis Dingolfing feiern in Mindelstetten Gottesdienst

 

Anna Schäffer Gebetstag - ein Segenstag

 

Bischof Voderholzer beim Annatag in Mindelstetten

 

 

 

Bereits am frühen Morgen strömten zahlreiche Pilger zum Grab der hl. Anna Schäffer, um noch vor dem ersten Gottesdienst an ihrem Grab zu beten. So waren bereits weit vor Beginn der Messe alle Plätze in den beiden Kirchen besetzt. Daher mussten viele Pilger den Gottesdienst auf dem Kirchvorplatz mitfeiern.

 

Der Hauptzelebrant des Vormittagsgottesdienstes, Prof. Dr. Wolfgang Vogl aus Oberdolling, stellte in seiner Predigt die hl. Anna Schäffer als eine große Marienverehrerin vor, die die Muttergottes als ihre himmlische Mutter verehrte und ihr alles anvertraute. Pfr. Vogl lud alle Gläubigen ein,  alles der Gottesmutter vertrauensvoll zu schenken, damit sie dadurch auch in unserer Zeit zum Heil der ganzen Menschheit wirken kann.

 

Nachmittags feierte die Anna-Schäffer-Bruderschaft mit ihrem Präfekten, Domvikar Georg Schwager, am Grab der hl. Anna eine eucharistische Andacht, bei der zum Schluss allen Gläubigen auf Wunsch die Reliquien der Heiligen aufgelegt wurden.

 

Die während des ganzen Tages angebotenen Beichtgelegenheiten nutzen die Gläubigen sehr zahlreich. Ebenso besuchten sie gerne die Anna-Schäffer-Ausstellung sowie die Filmvorführungen im Pilgerzentrum.

 

Höhepunkt und Abschluss des großen Wallfahrtstages war der Pontifikalgottesdienst mit dem Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer. Mehrere tausende Gläubige versammelten sich, um mit zahlreichen Priestern aus der Region den Hauptgottesdienst zu feiern. Ortspfarrer Johann Bauer wies in seinen Begrüßungsworten – analog des Mottos des Katholikentages „Mit Christus Brücken bauen“ – darauf hin, dass die Heiligen das Geländer für unseren Weg zu Christus sein können.

 

Wie Bischof Voderholzer ausführte, wurde der Anna-Schäffer-Gebetstag eingeführt, damit zuerst für die Seligsprechung und später für die Heiligsprechung der Anna Schäffer gebetet wurde. Mit der Seligsprechung 1999, sowie mit der Heiligsprechung 2012 gingen diese beiden Anliegen in Erfüllung. So soll und muss jetzt das Hauptgebetsanliegen dieses Tages die Heiligung jedes einzelnen Gläubigen sein. Erreichen können wir dieses Ziel, wenn wir ,wie Anna Schäffer, Gott den ersten Platz in unserem Leben geben und ihn als unseren Schatz im Acker erkennen.

 

Vor dem bischöflichen Schlusssegen erteilte der neugeweihte Priester, P. Johannes Elias Schneider, von der Johannesgemeinschaft allen Gläubigen noch den allgemeinen Priminzsegen.

 

Anna Schäffer Gebetstag -ein Segenstag
Anna Schäffer Gebetstag - ein Segenstag

Spendenübergabe an Sr. Rebecca

Erlös aus Rosenkranzverkauf von Pfr. Bauer übergeben

 

4600 € konnte Pfr. Bauer wieder an Sr. Rebecca von der Gemeinschaft Oase des Friedens, die zur Zeit auf Heimaturlaub in Bayern ist,  übergeben. Dieser Betrag ist der Erlös aus dem Verkauf der Rosenkränze, die die Ordensschwester mit ihren Pfarrangehörigen in Kamerun herstellt. Verkauft werden die Rosenkränze momentan im Pilgerzentrum, da das Geburtshaus wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist.

Das Geld verwendet Sr. Rebecca für ihre Pfarrei in Kamerun.

Pfr. Bauer übergibt Spende an Sr. Rebecca
Pfr. Bauer übergibt Erlös aus Rosenkranzverkauf an Sr. Rebecca

Renovierung des Anna Schäffer Geburtshauses

Ab 5. Juni ist das Geburtshaus geschlossen

 

Die schlechte Bausubstanz macht es notwendig, das  Geburtshaus der hl. Anna Schäffer einer  umfassenden Renovierung zu unterziehen.

Das um 1850 erbaute Haus ist in der  für unsere Region typischen Jurabauweise erbaut und in der Gemeinde Mindelstetten  das einzige noch erhaltene Bauwerk in diesem Baustil.

So ist das mit Legschiefer eingedeckte Steindach teilweise undicht, einige tragende Balken des Dachstuhles sind nicht mehr tragfähig und vom Fundament her ist  das Mauerwerk feucht.

Neben diesen bautechnischen Maßnahmen müssen auch Aspekte des Denkmalschutzes berücksichtigt werden, die den immensen finanziellen Aufwand nochmals  erhöhen.

Da jedoch das Geburtshaus der hl. Anna Schäffer auch für nachfolgende Generationen als Gedenkstätte erhalten bleiben soll, sind diese Maßnahmen nicht nur gerechtfertigt, sondern sehr erwünscht.

Das Geburtshaus ist deshalb ab 5. Juni während der gesamten Renovierungszeit geschlossen. Pilger können aber im Pilgerzentrum die Anna Schäffer Ausstellung besichtigen. Die Ausstellung ist geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, sowie an Werktagen nach Anmeldung: Anita Irl  08403 930976; irl.anita@t-online.de.

 

Wenn Sie die Renovierungsarbeiten finanziell unterstützen wollen, wäre Ihnen die Kirchenstiftung Mindelstetten als Baulastträger sehr dankbar.

Kath. Kirchenstiftung Mindelstetten

Konto: Anna Schäffer

Raiffeisenbank Riedenburg-Lobsing EG

IBAN: DE49 7216 9831 0100 5115 60

BIC: GENODEF1RBL

 

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus; dazu ist es allerdings erforderlich, dass Sie uns Ihre Anschrift mitteilen (Pfarramt Mindelstetten, Kirchplatz, 93349 Mindelstetten, 08404 449, pfr.mds@t-online.de.

 

Herzliches Vergelt´s Gott

 

 

 

 

 

Das Geburtshaus der hl. Anna Schäffer
Das Geburtshaus der hl. Anna Schäffer

Die hl. Anna Schäffer beim Katholikentag

Reliquienverehrung  in der Kirche St. Ägidien

 

Der Katholikentag in Regensburg ist vorbei. Podiumsdiskussionen, Konzerte, Vorträge, Theateraufführungen und vieles mehr gaben Zeugnis von der vielfältigen Kultur des Katholizismus in Deutschland. Aber auch Hl. Messe, Beichte, Anbetung und Momente der Stille fanden in Regensburg reichen Zuspruch.

So fanden sich auch beim Reliquienschrein der hl. Anna Schäffer immer Gläubige jeder Altersstufe ein, die bei der Heiligen Stille, Trost und Rat suchten oder  die Gelegenheit nutzten, sich über die neue Heilige aus Bayern informieren wollten.

Mitglieder des Anna Schäffer Freundeskreises betreuten den Stand mit Informationsmaterialen und die Anna Schäffer Ausstellung und standen allen Interessierten für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

 

 

 

Reliquienverehrung beim Katholikentag in Regensburg
Reliquienverehrung beim Katholikentag in Regensburg

 

Hoher Besuch aus Indien

Bischof Valerian D´Souza am Grab der hl. Anna Schäffer

 

Am 28. Mai 2014 besuchte der emeritierte Bischof Valerian D`Souza aus Poona Mindelstetten und zelebrierte in der Pfarrkirche eine heilige Messe zur Ehren der hl. Anna Schäffer. Er betonte, dass er schon lange vorhatte, ans Grab der hl. Anna zu pilgern. Ihn beeindruckte ihr vorbildliches Leben. Sie hatte, rein menschlich gesehen, nichts von diesem Leben, keine Jugend, viel Leid und Entbehrung. In dieser schwierigen Situation fand sie einen Sinn im Leid. Sie sah alles als Gabe Gottes an und konnte so vielen Menschen mit ihrem Gebet helfen.

 

Bischof Valerian aus Poona/Indien am Grab der hl. Anna Schäffer
Bischof Valerian aus Poona/Indien mit Ordensschwestern und Pfr. Bauer am Grab der hl. Anna Schäffer

Reliquien der hl. Anna Schäffer beim 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg

Die hl. Anna Schäffer baut mit Christus Brücken

 

Vom 28. Mai bis zum 1. Juni findet in Regensburg der 99. Deutsche Katholikentag  statt.

 

Katholikentage haben eine lange Geschichte. Seit über 160 Jahren sind sie ein Spiegelbild des Lebens in unserer Kirche. Jede Zeit setzt dabei neue Themen. Er versammelt Menschen, die sich aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und Wege suchen, die Welt aus dem Glauben heraus zu gestalten.

Papst Franziskus führt  uns diese Idee von Kirche in seinem Pontifikat vor Augen, wenn er die Kirche auffordert, an die „Peripherie“ zu gehen – Brücken zu bauen. Das bedeutet, in aller Offenheit und Liebe auf die Menschen zuzugehen, sich hinzuwenden, wo Not und Leid herrschen und einzutreten für eine gerechte und solidarische Welt, den Dialog zu suchen in der Kirche, zu Christen anderer Konfession, Religion und Kultur und zu Menschen, die der Kirche fern stehen. Jeder ist willkommen.

 

In diesem Sinne will auch die hl. Anna Schäffer Brücken bauen zu allen Menschen unabhängig von Alter, Status und Weltanschauung.

 

Der Reliquienschrein der hl. Anna Schäffer wird  in der Ägidienkirche, Ägidienplatz 6, Regensburg am Donnerstag, 29. Mai von 12:00 Uhr bis 19:00 Uhr, am Freitag, 30. Mai von 10:30 Uhr bis 19:00 Uhr und am Samstag, 31. Mai von 10:30 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verehrung ausgestellt.

 

Mitglieder aus der Pfarrei Mindelstetten und des Anna Schäffer Freundeskreises betreuen während diesen Zeiten den Informationsstand und die Ausstellung über Leben und Wirken der hl. Anna Schäffer und stehen den Besuchern für Gespräche zur Verfügung.

Die hl. Anna Schäffer baut mit Christus Brücken
Die hl. Anna Schäffer baut mit Christus Brücken

Die  hl. Anna Schäffer geht  nach Kasachstan

Pfarrei Petrovka erhält eine Knochenreliquie

 

Bereits im März war P. Pawel Kucharski mit einer besonderen Aktion in Mindelstetten:  Der  große Verehrer der hl. Anna Schäffer segnete  am 2. März für seine künftige Pfarrkirche in Petrovka/Kasachstan bei einem Pfarrgottesdienst in Mindelstetten eine Glocke zur Ehren der hl. Anna Schäffer.

 

Jetzt erfüllte sich für P. Kucharski ein weiterer Wunsch für seine Mission.  Bereits seit längerer Zeit hatte er für seine Pfarrei eine Reliquie  der  hl. Anna Schäffer bei der Diözese Regensburg beantragt. Reliquien 1. Klasse werden nur von der Diözese auf Anfrage an Pfarreien oder geistlichen Gemeinschaften übergeben, die die Heilige besonderes verehren und deren Charisma weiter verbreiten. Am 16. Mai konnte er die Reliquie entgegennehmen.

 

P. Kucharski wies in seinen Dankesworten darauf hin, dass die hl. Anna Schäffer nicht nur in der Pfarrei Mindelstetten und der Diözese Regensburg wirkt, sondern in der ganzen Welt. Er geht mit der hl. Anna Schäffer in seine Mission nach Kasachstan und dankt dem lieben Gott für diese große Gnade.

 

Da Knochenreliquien nicht mit der Post versandt werden dürfen, übergab Pfarrer Bauer aus Mindelstetten die Reliquien an P. Kucharski am Grab der hl. Anna.

 

Pfr. Bauer übergibt Knochenreliquie an P. Kucharski für seine Pfarrei in Kasachstan

Geistige Einstimmung auf die Karwoche und Ostern

Nachbericht zum Jugendkreuzweg

 

„Woher kommt die Kraft zu lieben,

woher der Friede im Leid?

Wer bewirkt den Lauf der Welt,

wer das Licht in der Dunkelheit?

 

Herr, Dein Kreuz hilft Lasten tragen,

und alles Leiden hat Sinn,

nun ist dieses Werk vollkommen.

Nun ist das Ende ein Neubeginn.“

 

In der gut gefüllten Mindelstetter Pfarrkirche führte die Musikgruppe Adonai der JUGEND 2000 Augsburg mit ihrem Jugendkreuzweg in das Geheimnis von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi ein.

 

In 15 anstatt wie gewohnt 14 Stationen zeichneten Gebete, Meditationen und Lieder die Passion Jesu Christi nach. Dabei versuchten die Musiker vor allem mit den Liedern die Gefühle und das Erleben Jesu zum Ausdruck zu bringen. Die leisen, aber auch imposanten Lieder mündeten in das fulminante Schlusslied der 15. Station: „Dein Werk“, so der Titel des Liedes. Abschließend betonte es nochmals, dass in dem Werk des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Jesu Christi unser Heil begründet ist.

 

„Deine Liebe hilft vergeben,

Dein Leben spricht von Gottes Macht,

Herr, dein Tod hat Ketten zerbrochen,

und aus der Sünde das Heil gemacht

 

Deine Liebe bleibt auf ewig,

Dein Leben spricht von Gottes Herrlichkeit,

Herr, Dein Tod gibt Zeugnis von Liebe und Vergebung

Von Gott, dem Höchsten in Ewigkeit!

 

Alles ist Dein Werk, o Herr,

alles ist Dein Werk, o Herr,

alles zeigt Deine Macht,

Du bist Erlöser dieser Welt!“

(Text: Ulrike Zengerle, Augsburg 2007)

Jugendkreuz Mindelstetten 12.04.2014
Jugendkreuzweg mit Adonai Music

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen….. (Röm 5,5)

Einkehrtag in Mindelstetten am 12.04.2014

 

Mit eindrucksvollen Bildern und Beispielen aus der Heilsgeschichte und dem Leben der Heiligen, brachte P. Antonius Maria Sohler Opus I.S.S. den zahlreichen Teilnehmern des zweiten Einkehrtages des Anna Schäffer Freundeskreises das Wirken der Liebe Gottes nahe.

 

Wie das unscheinbare, ja scheinbar verpfuschte Leben der heiligen Anna Schäffer durch die Liebe Gottes, der Anna ihr Herz geöffnet hatte, zu einem außergewöhnlich segensreichen, ja heiligen Leben wurde, so kann der Alltag eines jeden zu einem großen Abenteuer im Heiligen Geist werden. Denn Gott möchte in den Herzen eines jeden einzelnen durch den Heiligen Geist wirken. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass wir Gott unsere Herzen öffnen.

 

Diese Botschaft brachte P. Antonius den Teilnehmern in zwei Vorträgen, sowie bei der Anbetung am Grab der hl. Anna nahe. So gestaltete er den Barmherzigkeitsrosenkranz mit  Gedanken  der hl. Anna, die sehr von der barmherzigen Liebe Gottes sprechen.

 

Der Einkehrtag fand seinen Abschluss mit der hl. Messe. Wer jedoch noch Zeit hatte, blieb auch noch zum eindrucksvoll gesungenem Kreuzweg der Gruppe Adonai aus Augsburg.

 

 

Anbetung beim Einkehrtag
Anbetung beim Einkehrtag

Einkehrtag

am 12. April 2014 ab 14:00 Uhr in Mindelstetten

 

„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen

durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist!" Röm 5,5,

Mit Maria und den Heiligen vertiefen wir uns in das österliche Heilsmysterium

Gestaltung: P. Antonius Maria Sohler, Opus I.S.S.

Musikalische Gestaltung: Schwestern der Familie Mariens

 

 

Programm:

 

14.00 Uhr

Begrüßung im Pilgersaal

1. Vortrag  "Die gelebte Weihe an Maria bewahrt in uns den Glauben an den Sohn Gottes!"

 

15.00 Uhr

Heilige Stunde am Grab der hl. Anna Schäffer

Beichtgelegenheit (von 15.00 bis 16.30 Uhr)

 

16.15 Uhr

Pause bei Kaffee und Kuchen, belegten Brötchen

Möglichkeit zum Besuch des Anna Schäffer Geburtshauses

 

17.00 Uhr

2. Vortrag "Maria, als die Frau aller Völker bringt uns den Trost Gottes!"

 

18.00 Uhr

Rosenkranz in der Pfarrkirche, gestaltet von der Familie Mariens

 

18.30 Uhr

Vorabendmesse

 

19.30 Uhr

Gesungener Kreuzweg mit der Band Adonai Music der Jugend 2000

Augsburg (bis ca. 21.00 Uhr)

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Foto: Axel Hoffmann  / pixelio.de

 

JUGENDKREUZWEG

am 12. April 2014 19:30 Uhr in Mindelstetten

 

„Du trägst mich, Du trägst mich über das Leid
Und Du hörst mich, Du hörst mich schrei'n.
Deine gütigen Arme breiten sich weit
Und Deine unfassbare Gnade hüllt mich ein.“

Am Samstag, den 12. April 2014 gestalten die Band der JUGEND 2000 Augsburg und das Team von Adonai Music um 19:30 Uhr nach der Vorabendmesse einen Jugendkreuzweg in der Pfarr- und Wallfahrtskirche von Mindelstetten.

Tiefgehende Texte, einfühlsame Melodien und überlieferte Gebete führen am Samstag vor Palmsonntag in das Geheimnis von Leiden, Tod und Auferstehung Christi ein. Die Liedtexte von Ulli Zengerle stellen Jugendlichen ebenso wie Erwachsenen auf eindrucksvolle Weise den Kern des christlichen Glaubens vor Augen. Durch die Betrachtungen und das Gebet werden die Zuhörer zu  Betern – und genau das ist das Anliegen des Jugendkreuzweges: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und Deine Auferstehung preisen wir.“

Schmerz und Leid prägten das Leben der Heiligen von Mindelstetten, ja man kann sagen, es war ihre Berufung. Bei der Betrachtung des Kreuzweges vereinigen sich die Beter mit dem Gebet Anna Schäffers und wachsen wie sie in der Verbindung zu Christus Jesus. So können die Beter des Kreuzweges zusammen mit der heiligen Anna Schäffer sagen: „Im Leiden hab ich Dich lieben gelernt.“

Jugendkreuz Mindelstetten 12.04.2014
Jugendkreuzweg mit Adonai Music

"Mit Christus Brücken bauen"

Info-Vortrag zum Katholikentag in Mindelstetten

 

Geschichte, Entwicklung und Programm des Katholikentages brachten die beiden Referenten vom Katholikentags Büro den Zuhörern des Vortrags im Pilgersaal von Mindelstetten in kurzweiliger Manier näher.

 

Die Geschichte der Katholikentage reicht weit zurück in die deutsche Vergangenheit, genauer gesagt bis in den Kulturkampf des 19. Jahrhunderts. Als mit dem allgemeinen Versammlungsrecht auch für Katholiken die Möglichkeit gegeben war, sich öffentlich im preußischen Staat zu versammeln, kam es zu zahlreichen Gründungen von „Pius-Vereinen“. Deren erstes Gesamttreffen 1848 war der Ausgangspunkt für die Katholikentage. Damals wie heute stehen politische und gesellschaftliche Themen auf der Agenda des Katholikentages. Erst das Jahr 1933 unterbrach die Erfolgsgeschichte der Katholikentage, denn die nationalsozialistische Regierung verbot die Durchführung, da die katholischen Laien und Vereine es ablehnten, die Versammlung „unter dem Hakenkreuz“ abzuhalten.

 

So kam es erst wieder im Jahr 1948 zu einem Katholikentag – zum hundertjährigen Jubiläum wurde er in Mainz unter der Devise „Nicht klagen, handeln“ veranstaltet. Als sich die innerdeutsche Trennung abzeichnete, setzte die katholische Kirche weiterhin auf einen gesamtdeutschen Katholikentag. Jedoch konnten die Katholiken aus den ostdeutschen Diözesen ab 1962 nicht mehr daran teilnehmen.

 

In den Jahren nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zeichneten sich neue thematische Schwerpunkte ab. Um die gesellschaftliche Sehnsucht nach Spiritualität und Glaubenspraxis aufzunehmen, wurde ein Geistliches Zentrum eingerichtet. Dieses ist seitdem auf jedem Katholikentag präsent und erfreut sich mit seinem breiten Spektrum an spirituellen Angeboten bei jungen wie älteren Besuchern großer Beliebtheit.

 

Im Laufe der Jahre wandelte sich auch die Kultur auf den Katholikentagen. Standen früher vermehrt Vorträge im Zentrum, so rücken nun auch Dialogplattformen in den Vordergrund. Neben hochrangigen kirchlichen Vertretern, kann hier auch mit Vertretern von Politik und Gesellschaft diskutiert werden. Für den Katholikentag 2014 haben sich unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt.

 

Katholikentage stellen dabei ganz offen zur Schau, dass im Volk Gottes die Laien eine tragende Rolle bei der Verkündigung des Glaubens spielen. Durch ihr Zeugnis – besonders an diesen vier Tagen – stellen sie Christus in das Zentrum und bringen ihn neu zu den Menschen, indem sie Brücken bauen – sowohl untereinander als auch miteinander.

Vortrag im Pilgersaal
Vortrag im Pilgersaal

Mit Christus Brücken bauen

Vortrag zum diesjährigen Katholikentag in Regensburg am 24. März 2014

 

Zur Vorbereitung auf den Katholikentag, der dieses Jahr vom 28. Mai bis 1. Juni in Regensburg stattfindet, hält der verantwortliche Bereichsleiter für das Katholikentagsprogramm, Herr Claudio Kullmann aus Regensburg, am Montag den 24. März um 19:45 Uhr im Pilgersaal in Mindelstetten einen Vortrag.

Das Thema des Vortages ist auf das Motto des diesjährigen Katholikentages aufgebaut: Mit Christus Brücken bauen – der Katholikentag gestern und heute!

 

Die Zuhörer erwartet ein Rückblick auf die Geschichte des deutschen Katholikentages von den Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert über die Bedeutung des Treffens der Katholiken im geteilten Deutschland bis  zur Gegenwart.  Der Referent wird auch einen kurzen Überblick über das Programm in Regensburg geben.

Übrigens: Auch die hl. Anna Schäffer wird am Katholikentag teilnehmen.  Ihre Reliquien werden in der St. Ägidius Kirche in Regensburg während der Zeit des Katholikentages zur Verehrung ausgestellt. Nähere Informationen dazu  werden noch bekannt gegeben.

Logo Katholikentag Regensburg 2014
...auf nach Regensburg!

Glocke zur Ehren der hl. Anna Schäffer gesegnet

Anna-Schäffer-Glocke für Kasachstan gesegnet

 

Eine Besonderheit gab es beim Sonntagsgottesdienst in der Pfarrei Mindelstetten am 2. März.

 

Zu Beginn der Messe wurde eine Glocke, die den Namen der hl. Anna Schäffer trägt, durch Pater Pawel Kucharski vom Orden der Vinzentiner gesegnet.

 

Pater Kucharski ist Kaplan in der Pfarrei Petrovka, das in einer sehr unwirtlichen Gegend ca. 70 km nördlich von Astana, der Hauptstadt von Kasachstan, liegt. In Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk „Kirchen für den Osten“ wird dort eine Pfarrkirche errichtet, in der die Anna Schäffer-Glocke künftig die Gläubigen zur Messe und zum Gebet rufen soll.

 

Pater Kucharski, der ein großer Verehrer der hl. Anna Schäfer ist, sprach seine Dankbarkeit allen aus, die den Kirchenbau ermöglicht haben, insbesondere auch allen Spendern der Fünf-Euro-Sterne Aktion, die vor einigen Jahren besonders Kinder und Jugendliche aus der Pfarrei Mindelstetten unterstützt hatten.

 

Er bat alle Gläubigen, für seine Pfarrei zu beten und so seine Missionsaufgabe, die er der Fürbitte der hl. Anna Schäffer anvertraut hat, zu unterstützen.

 

Auf diese Weise verwirklicht sich der Kindheitstraum der hl. Anna, in die Mission zu gehen, doch noch.

Pater Kucharski segnet die Anna Schäffer Glocke
Pater Kucharski segnet die Anna Schäffer Glocke

Bericht über den 132. Geburtstag der hl. Anna Schäffer

 am 18. Februar 2014

 

Mit einem festlichen Gottesdienst am 18. Februar feierte die Pfarrei Mindelstetten den 132. Geburtstag der hl. Anna Schäffer. Ortspfarrer BGR Johann Bauer zelebrierte mit drei Mitbrüder den abendlichen Gottesdienst, der vom Mindelstettener Kirchenchor musikalisch umrahmt wurde.

 

In seiner Predigt drückt Pfarrer Bauer seine Dankbarkeit für die Geburt der hl. Anna Schäffer aus, der sich alle Verehrer und Verehrerinnen anschließen dürfen. Pfarrer Bauer betonte, dass der erste Schritt auf den Weg der Heiligkeit immer die Annahme der Liebe Gottes ist. Erst wenn man die Liebe Gottes erlebt und auch angenommen hat, kann man die Liebe an seine Mitmenschen weitergeben. Anna Schäffer hat die Liebe Gottes erfahren und weitergeben. So fasste sie ihr Lebensprogramm in den  Worten zusammen: „Liebe um Liebe“. Auch heute noch gibt die hl. Anna die Liebe Gottes an alle, die sie anrufen, weiter.

Jugendkreuz Mindelstetten 12.04.2014
Predigt von Pfr. Johann Bauer